Dunkelbrauner Stäubling, Dunkelbrauner Bovist ESSBAR!
LYCOPERDON LAMBINONII (SYN. LYCOPERDON
LAMBINONII VAR. LAMBINONII, LYCOPERDON LAMBINONII VAR. QUERCETORUM)
|
|
|
|
|
|
|
|
Foto oben 1 und
unten 1+2 von links: zaca (mushroomobserver.org)
Foto
oben 2 von links: Jhonatan Teodoro Chivata Bedoya (mushroomobserver.org)
Bilder oben 3+4 und unten 6 von links: Jörg
Turk (Pfungstadt) ©
|
|
|
|
|
|
|
Foto oben 4 von
links: Irene Andersson (irenea)
(mushroomobserver.org) ![]()
|
Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
|
|
Geruch: |
Neutral. |
|
Geschmack: |
Mild. |
|
Fruchtkörper: |
2-5 (6) cm Ø, hellbraun, rostbraun, graubraun, ockerbraun, olivbraun,
kugelig bis birnenförmig, unterseits
grubig, fein zusammengesetzte bräunliche Stacheln oder braune kleiige
Partikel, alt verkahlend, am Scheitel fehlen die Areolen, Endoperidie sehr
dünn. |
|
Fleisch: |
Weiß, später bräunlich, nicht olivbraun. |
|
Stiel: |
Fehlt, mit
kleinem reinweißem Wurzeln (Rhizoiden-Ansatz). |
|
Sporenpulverfarbe: |
Hell
umberbraun, nicht olivbraun (3,8-5,1 µm, mit
Stielchen-Ansatz 1-2 x 0,5 µm, kugelig, warzig, hyalin). |
|
Vorkommen: |
Nadelwald,
Wiesen, Waldränder, gern kalkreicher Boden und halbschattige Standorte, Folgezersetzer, Sommer bis
Herbst, extrem selten. |
|
Gattung: |
Stäublinge, Staubpilze, Bauchpilze (Weißfleischige
Boviste). |
|
Verwechslungsgefahr: |
Brauner
Stäubling, Weicher Stäubling, Stinkender Stäubling, Flaschenstäubling, Birnenstäubling, Igelstäubling. |
|
Besonderheit: |
Boviste/Stäublinge:
Wenn die innere Fruchtschicht schneeweiß ist und keine Lamellenansätze zeigt,
sind sie in der Regel immer essbar! Eventuell können Kartoffelboviste
fast weiß erscheinen, deshalb gilt bei braungelben Arten zusätzliche
Vorsicht! Braunfarbige Stäublinge sind meist nicht besonders schmackhaft. |
|
Gefahrenhinweis! |
Tödlich giftige „Weiße Knollenblätterpilze“
können jung sehr kugelartig aussehen, haben aber im inneren Bereich Lamellenansätze!
Deshalb gilt bei kugelartigen Pilzen, immer durchschneiden und auf
Lamellenansetze achten, sonst besteht: Lebensgefahr! |
|
Relativer Speisewert: |
123pilze: Relative Wertigkeit 6, junge Exemplare 4. |
|
Wiki-Link: |
|
|
Priorität: |
2 |
Unterscheidungsvergleich
der bräunlich aussehenden Stäublingsarten!
|
(LYCOPERDON
ECHINATUM): Stacheln paarweise entspringend und oben spitzig zugeneigt.
Sehr gedrängt stehend, nicht leicht abwischbar. Nach dem Abfallen verbleibt
ein Netzmuster, Spitze weißlich. |
(LYCOPERDON
PERLATUM): Stacheln: dick, rund, pyramidenartig. |
(FUSCOSPINA NIGRESCENS, SYN.
LYCOPERDON FOETIDUM) Stachelig zwar
zugespitzt, Spitzen aber nicht weißlich wie beim Igelstäubling, sondern
braun. Nicht gedrängt stehend, leicht abwischbar, Netzmuster
verbleibend. |
(LYCOPERDON UMBRINUM): Stachelig zwar zugespitzt, Spitzen aber nicht
weißlich wie beim Igelstäubling, sondern braun. Nicht gedrängt stehend,
leicht abwischbar, kein
Netzmuster verbleibend. |
(LYCOPERDON MOLLE): Stachelig rundlich bis etwas zugespitzt. Nicht
gedrängt stehend, leicht abwischbar, kein
Netzmuster verbleibend. |
(APIOPERDON PYRIFORME): Dunkelbraune kleine kleiige Körnchen. +/- Netzmuster
hinterlassend. |
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
|
|
|
|
|
|
|
Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 22. April 2026 - 06:58:48 Uhr