awillbu1  Dunkelbrauner Stäubling, Dunkelbrauner Bovist          ESSBAR!          

LYCOPERDON LAMBINONII (SYN. LYCOPERDON LAMBINONII VAR. LAMBINONII, LYCOPERDON LAMBINONII VAR. QUERCETORUM)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto oben 1 und unten 1+2 von links: zaca (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png    Foto oben 2 von links: Jhonatan Teodoro Chivata Bedoya (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png   Bilder oben 3+4 und unten 6 von links: Jörg Turk (Pfungstadt) ©

 

 

 

 

 

 

Foto oben 4 von links: Irene Andersson (irenea) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Mild.

Fruchtkörper:

2-5 (6) cm Ø, hellbraun, rostbraun, graubraun, ockerbraun, olivbraun, kugelig bis birnenförmig, unterseits grubig, fein zusammengesetzte bräunliche Stacheln oder braune kleiige Partikel, alt verkahlend, am Scheitel fehlen die Areolen, Endoperidie sehr dünn.

Fleisch:

Weiß, später bräunlich, nicht olivbraun.

Stiel:

Fehlt, mit kleinem reinweißem Wurzeln (Rhizoiden-Ansatz).

Sporenpulverfarbe:

Hell umberbraun, nicht olivbraun (3,8-5,1 µm, mit Stielchen-Ansatz 1-2 x 0,5 µm, kugelig, warzig, hyalin).

Vorkommen:

Nadelwald, Wiesen, Waldränder, gern kalkreicher Boden und halbschattige Standorte, Folgezersetzer, Sommer bis Herbst, extrem selten.

Gattung:

Stäublinge, Staubpilze, Bauchpilze (Weißfleischige Boviste).

Verwechslungsgefahr:

Brauner Stäubling, Weicher Stäubling, Stinkender Stäubling, Flaschenstäubling, Birnenstäubling, Igelstäubling.

Besonderheit:

Boviste/Stäublinge: Wenn die innere Fruchtschicht schneeweiß ist und keine Lamellenansätze zeigt, sind sie in der Regel immer essbar! Eventuell können Kartoffelboviste fast weiß erscheinen, deshalb gilt bei braungelben Arten zusätzliche Vorsicht! Braunfarbige Stäublinge sind meist nicht besonders schmackhaft.

Gefahrenhinweis!

Tödlich giftige „Weiße Knollenblätterpilze“ können jung sehr kugelartig aussehen, haben aber im inneren Bereich Lamellenansätze! Deshalb gilt bei kugelartigen Pilzen, immer durchschneiden und auf Lamellenansetze achten, sonst besteht: Lebensgefahr!

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 6, junge Exemplare 4.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4ublinge

Priorität:

2

 

Unterscheidungsvergleich der bräunlich aussehenden Stäublingsarten!

Igelstäubling

(LYCOPERDON ECHINATUM):

Stacheln paarweise entspringend und oben spitzig zugeneigt. Sehr gedrängt stehend, nicht leicht abwischbar. Nach dem Abfallen verbleibt ein Netzmuster, Spitze weißlich.

Flaschenstäubling

(LYCOPERDON PERLATUM):

Stacheln: dick, rund, pyramidenartig.

Stinkender Stäubling

(FUSCOSPINA NIGRESCENS, SYN. LYCOPERDON FOETIDUM)

Stachelig zwar zugespitzt, Spitzen aber nicht weißlich wie beim Igelstäubling, sondern braun. Nicht gedrängt stehend, leicht abwischbar, Netzmuster verbleibend.

Bräunlicher Stäubling

(LYCOPERDON UMBRINUM):

Stachelig zwar zugespitzt, Spitzen aber nicht weißlich wie beim Igelstäubling, sondern braun. Nicht gedrängt stehend, leicht abwischbar, kein Netzmuster verbleibend.

Weicher Stäubling

(LYCOPERDON MOLLE):

Stachelig rundlich bis etwas zugespitzt. Nicht gedrängt stehend, leicht abwischbar, kein Netzmuster verbleibend.

Birnenstäubling

(APIOPERDON PYRIFORME):

Dunkelbraune kleine kleiige Körnchen. +/- Netzmuster hinterlassend.

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 22. April 2026 - 06:58:48 Uhr

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