awillbu1  Gelber Eierschleimpilz                          UNGENIESSBAR! 

PHYSARUM VIRESCENS (SYN. PHYSARUM DITMARII VAR. VIRESCENS, LIGNYDIUM VIRESCENS, PHYSARUM DITMARII VAR. DITMARII)

                                                

Bilder oben 1 und unten 7+8+9+10 von links: Ursula Roth ©            Fotos oben 2+3 und unten 2-6 von links: Jens Krüger ©

Bild oben 1  von links: Fred Gruber (Gottfrieding) ©   

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Unbedeutend.

Fruchtkörper:

0,5-1,5 (2) mm Ø, gelb, gelborange, ausgedehnt, mit schaumiger, schleimiger Kalkkruste, Oberfläche uneben, fischeierartig, kugelig, traubenförmig, optisch oft netzartig (flussartig) zerfließend.

Fleisch:

Weich, zart, schleimig.

Sporenpulverfarbe:

Braunschwarz (8-10 µm).

Vorkommen:

Mischwald, Moos, vermodernden Holz, Blätter oder Nadeln, Folgezersetzer: +/- Saprophyt; +/- Parasitär = Phagocytose, Schleimpilze (Myxos) fressen auch Bakterien von Oberflächen, Winter bis Frühjahr.

Gattung:

Schleimpilze.

Verwechslungsgefahr:

Fadenfruchtschleimpilz, Orangefarbiger Haarstäubling, Gelbe Lohblüte, Rotköpfiger Schleimpilz, Löwenfrüchtchen, Gelber Schleimpilz.

Kommentar:

Im Jugendstadium kann es sein, dass noch kaum kugelförmige Fruchtkörper ausgebildet sind und ein fließend erscheinender Schleimpilz sichtbar ist. Dieses nennt man ein PLASMODIUM. Das ist ein Stadium, wo noch niemand weiß, welcher Schleimpilz es einmal wird. Erst, wenn das PLASMODIUM sich festsetzt und keine Nahrung mehr findet, verwandelt es sich in einen entsprechenden eiartigen Fruchtkörper um.

Tipp von Veronika Weisheit !

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Physarum

Priorität:

2

 

 

 

 

 

 

 

Bilder oben 1+2 von links: Ursula Roth ©               Bilder oben 2+4 von links (Bild 4 = PLASMODIUM): Gruber Fred (Gottfrieding) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 14. Juni 2020 - 16:25:47 Uhr

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