awillbu1  Kalyptratsporiger Moos-Häubling, Großsporiger Kalyptrat-Häubling            atod1 GIFTIG! ... mindestens giftverdächtig wie alle Häublinge!

GALERINA CALYPTRATA (SYN. GALERINA CERINA VAR. CALYPTRATA)

 

Fotos oben 1-2 und unten 1-5 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©    Fotos oben 3 und unten 6-7 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Mehlig.

Geschmack:

Mild, mehlig.

Hut:

1-2 (2,5) cm Ø, gelb, orange bis rotbraun, kegelig-glockig, später etwas flach ausgebreitet. Der Rand ist weiß gerandet, gezackt.

Fleisch:

Hellgelb bis hellbraun, hell rotbraun, hell orangebraun.

Stiel:

2-8 (10) cm lang, 1-4 (6) mm Ø dick, gelb, gelbbraun, rotbraun, mit weißlich längs-fasernden Überzug, flockig-genattert, Spitze heller, zur Basis dunkler gelblich bis rötlich-orange, schlank, schnell hohl.

Lamellen:

Hellbraun, rostbraun, rosabraun, etwas entfernt stehend, fein angewachsen, Schneiden meist etwas heller.

Sporenpulverfarbe:

Rostbraun, rostockerlich, orangebraun (9,4-12 x 5,6-7 µm, mandelförmig, oval-eiförmig, +/- rundlich bis zugespitzt, oft mit kleinen flügelartigen Anhängern (Calyptrat), gesprenkelt, Me = 10,2 x 6, Q = 1,7. Basidien 25-30 x 11,5-14 µm, viersporig, keulenförmig. Zystiden an der Spitze des Stängels zylindrisch bis flaschenförmig, lageniform, Cheilozystiden 34-35 x 6-9,5 µm, an den Lamellenschneiden zylindrisch bis flaschenförmig, oft mit einem köpfchenartig erweiterten oberen Ende. Kaulozystiden sind im oberen Stiel zahlreich vorhanden, oft zylindrisch bis flaschenförmig oder kopfig).

Vorkommen:

Wiesen, Moose, auf Erde und morschem Holz, Folgezersetzer, Frühling bis Spätherbst in der frostarmen Zeit.

Gattung:

Häublinge.

Verwechslungsgefahr:

Gesäumter Häubling, Sumpfhäubling, Gifthäubling, Überhäuteter Häubling, Bereifter Häubling, Variabler Mooshäubling, Gemeiner Trompetenschnitzling.

Bemerkung:

Fast identisch ist der Sumpfhäubling (GALERINA SPHAGNORUM), der in feuchten Sumpfmoosen auftritt.

Besonderheit:

Die weißliche Überfaserung sowie der Mehlgeruch sind bei Häublingen typisch und gelten als Warnzeichen für TÖDLICHE GIFTIGKEIT.

Kommentar:

Die Unterscheidung der einzelnen Häublingsarten ist sehr schwierig und meist nur mikroskopisch sicher möglich! Alle Häublinge sind deshalb zu meiden, einige Arten sind tödlich giftig!

Die Trennung von Galerina calyptrata erfolgt primär über die kalyptraten, mandelförmigen Sporen und das Fehlen von Pleurozystiden.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4ublinge

Priorität:

2

 

 

 

 

Fotos oben 1-4 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Freitag, 29. Mai 2026 - 12:09:51 Uhr

“