awillbu1  Laubholzharzporling                                          UNGENIESSBAR! 

ISCHNODERMA RESINOSUM (SYN. FOMITOPSIS RESINOSA, FOMES RESINOSUS, UNGULINA FULIGINOSA, ISCHNODERMA FULIGINOSUM)

                                                                                                                                              

 

 

Bilder oben 1+2 von links: Uwe Hückstedt ©      Bilder unten 1-4 von links: Veronika Weisheit (Rostock) ©   Bilder unten 5+6 von links: Roswitha Wayrethmayr (Sankt Gilgen) ©   Foto oben 3 und unten 7 von links: Gerhard Koller ©    Bilder oben 4 und unten 8 von links: Klaus Stangl (Bindlach) ©   

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Pilzartig, süßlich, angenehm nach Anis bis Marzipan.

Geschmack:

Unbedeutend.

Hut:

4-25 (40) cm Ø, jung graubraun, graurot, oft mit roten oder braunroten Tropfen besetzt. Anwachsstelle dunkelrot, olivbraun, orangerot, gezont, später immer dunkler braunrot werdend. Rand  (Zuwachskante) weißlich. Oberfläche rau, feinfilzig wirkend, flach, rosettenförmig oder dachziegelartig ausgebreitet. Alt Oberfläche dunkel verharzt wirkend.

Fleisch:

Bräunlich, weißlich, gelblich, später blass holzfarben bis hellbraun. Rand rötlich, geschichtet. In jungen Zustand weich, saftig und scheidet farbige Tropfen aus. Später sehr fest, zäh und korkig.

Stiel:

Fehlt, am Substrat konsolenförmig (seitlich) angewachsen.

Röhren, Poren:

Grauweißlich, auf Druck zimtbraun verfärbend, rundlich, klein, eng, jung oft mit roten Guttationstropfen.

Sporenpulverfarbe:

Weißlich (5-7 x 1,5-2 µm, würstchenförmig, zylindrisch, schlank, glatt, hyalin, inamyloid. Basidien 15-25 × 4-6 µm, keulenförmig, meist 4-sporig, dünnwandig, hyalin. Hyphensystem: Dimitisch = bestehend aus generativen Hyphen und Skeletthyphen. Generative Hyphen: 2-5 µm breit, dünnwandig, verzweigt, mit Schnallen an den Septen. Skeletthyphen: 4-7 µm breit, dickwandig = Wände ca. 1 µm stark, meist unverzweigt, ohne Schnallen, sorgen für die zähe Konsistenz. Keine echten Hymenialzystiden vorhanden).

Vorkommen:

Laubholz, gern Buche, Totholz, gern Stümpfe oder dicke Äste, Folgezersetzer, mehrjährig, sehr selten, RL Schweiz (EN = stark gefährdet).

Gattung:

Porlinge, Harzporlinge.

Verwechslungsgefahr:

Schwarzgebänderter Harzporling, Rötende Tramete, Rotrandiger Baumschwamm, Wulstiger Lackporling.

Chemische Reaktionen:

Kaliumhydroxid, 20%ig verfärbt das Fleisch dunkel violett-weinrot bis dunkelbraun.

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Ischnoderma_resinosum

Priorität:

2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder oben 1+9 von links: Klaus Stangl (Bindlach) ©    Fotos oben 2-8 von links: Gerhard Koller ©

 

 

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 15. Oktober 2026 - 18:51:16 Uhr