awillbu1  Goldröhrling, Goldgelber Lärchenröhrling, Schöner Röhrling, Gelber Röhrling, Zierlicher Röhrling, Goldkappe          ESSBAR! 

SUILLUS GREVILLEI (SYN. BOLETOPSIS ELEGANS, SUILLUS GREVILLEI FORMA BADIUS, IXOCOMUS ELEGANS FORMA BADIUS, BOLETINUS GREVILLEI, SUILLUS ELEGANS, BOLETOPSIS ANNULATUS, SUILLUS FLAVUS SENSU)

 

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Bild oben 1-2 unten von links: Can Yapici (Kusterdingen) ©

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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Pilzig angenehm.

Geschmack:

Fade, muffig.

Hut:

3-12 (15) cm Ø, schleimig, schmierig, hellgelb, später orangerötlich, Mitte meist etwas gebuckelt. Der gelbliche Schleim lässt sich in feuchtem Zustand gut vom Hut abziehen. Die Haut selbst ist schwer abziehbar. Jung komplett mit VELUM PARTIALE umschlossen = eine häutige Teilhülle.

Fleisch:

Zitronengelb, hellgelb, satt gelb, weich, rosalila verfärbend, selten auch etwas blauend. Im Hutbereich oft heller gelb.

Stiel:

5-10 (12) cm lang, 0,5-2 (2,5) cm Ø, gelb, unterhalb des Rings bräunlich gefasert, oberhalb gelblich wie die Röhren, gänzlich schmierig-schleimig.

Ring:

Gelblich, alt teils vergänglich oder nur noch angedeutet.

Röhren:

Gelb, später braungelb, auf Druck rosalila fleckend.

Sporenpulverfarbe:

Gelblich-braun (7-11 x 2,5-4,5 µm, glatt, subfusoid).

Vorkommen:

Fast ausnahmslos als Mykorrhiza-Pilz (Symbiosepilz) mit der Lärche, extrem selten auch unter Douglasien oder fünfnadeliger Weymouthskiefer (PINUS STROBUS), Sommer bis Herbst.

Gattung:

Röhrlinge - Schmierröhrlinge.

Verwechslungsgefahr:

Dottergelber Klumpfuß, Gelber Hohfußröhrling, Goldporiger Röhrling, Elfenbeinröhrling, Kuhröhrling, Gelber Hohlfußröhrling, Falscher Schwefelröhrling, Gelber Holz-Röhrling, Nadelholzröhrling, Weißgrüner Schmierröhrling, Sandröhrling.

Chemische Reaktionen:

Hut mit KOH oder Ammoniak grau, Hut mit Eisensulfat grauolive. Fleisch mit Eisensulfat blau bis olivblau. Fleisch mit KOH oder Ammoniak zuerst rosa, später blassblau. Poren mit Ammoniak  rostrot. Poren mit KOH oder Eisensulfat bräunlich.

Bemerkung:

Eine Verwechslung mit giftigen Schleierlingen z.B. „Dottergelber Klumpfuß“ ist möglich, wenn nicht auf die Unterseite geschaut wird. Unbedingt immer nach Röhren unter der schleimigen Hülle suchen!

Besonderheit:

Guter Speisepilz; diverse Unverträglichkeitsreaktionen, wie Unwohlsein und grippeähnliche Zustände sind sehr selten möglich. In diesem Fall sollten Sie diesen Pilz oder alle Schmierröhrlinge wie Butterröhrlinge meiden! Roh genossen gilt er als etwas unverträglich, er enthält Xerocomsäure! Wir empfehlen eine Mindestgarzeit von 15-20 Minuten bei allen Raufußröhrlinge, gelbfleischigen Röhrlingen und Schmierröhrlingen, da diese schon öfters zu Vergiftungserscheinungen geführt haben.

Kommentar:

Sehr gut schmecken Goldröhrlinge, wenn sie paniert und wie gebackene Champignons frittiert werden.

Gifthinweise:

Relativer Speisewert:

Schweiz: Marktfähig; DGfM: Positivliste Speisepilz; 123pilze: Relative Wertigkeit 1.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gold-Röhrling

Priorität:

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Bild oben 1 von links: Roswitha Wayrethmayr (Sankt Gilgen) ©           Bild oben 8 von links: Ursula Roth ©

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Bilder oben 6-8 von links: Can Yapici (Kusterdingen) ©    Bild oben 9 von links: Rudolf Wezulek ©       Foto oben 10 von links: Roswitha Wayrethmayr (Sankt Gilden) ©

 

 

Hier Goldröhrlinge bei 5 Nadeliger Weymouthskiefer (PINUS STROBUS) = sehr selten! Keine Lärche weit und breit!    Bilder oben 7 von links: Gruber Fred (Gottfrieding) ©    Foto oben 8 von links: Tolga Kahraman (Sigmaringendorf) ©

 

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Freitag, 25. Dezember 2020 - 11:55:05 Uhr

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