Weißer Holunderrindenpilz, Holunder-Rindenpilz UNGENIESSBAR! ![]()
XYLODON SAMBUCI
(SYN. HYPHODONTIA SAMBUCI, HYPHODERMA SAMBUCI,
LYOMYCES SAMBUCI, ROGERSELLA SAMBUCI, CORTICIUM SAMBUCI)
Fotos oben 1-3 von
links. Jens Krüger © Fotos unten 1 von
links: Rosser1954 - Roger Griffith
https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Rosser1954
Fotos oben 4 und unten 4-6 von
links: Gerhard Koller ©
|
|
|
Eigenschaften,
Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
|
|
Geruch: |
Neutral. |
|
Geschmack: |
Unbedeutend. |
|
Fruchtkörper: |
1-20 (99) cm Ø, weiß bis cremefarben, wie ein kalkiger 1-2 mm dicker
Belag am Stamm, manchmal warzig buckelig, alt oft etwas gelblich verfärbt. Der
Fruchtkörper reißt im trockenen Zustand oft felderig auf. |
|
Fleisch: |
Weißlich. |
|
Stiel: |
Fehlt,
teppichartig, membranöse auf dem Substrat aufliegend. |
|
Sporenpulverfarbe: |
Weiß (4,5-7 x 3-4 µm, breit-ellipsoid bis eiförmig oder fast kugelig,
glattwandig, hyalin, J-,. Meist mit einem großen oder mehreren kleinen
Öltropfen im Inneren. Auch Zystiden sind vorhanden: Vorwiegend Leptozystiden mit
einer charakteristischen Kopfform ca. 20-35 x 4-6 µm. Basidien sind zylindrisch
bis schwach keulenförmig, oft mit einer leichten Einschnürung in der Mitte, Sterigmen
meist 4-sporig. Hyphensystem: Monomitisch; die Hyphen sind dünn- bis leicht
dickwandig, hyalin und dicht miteinander verwoben. Sie weisen an fast allen
Septen deutliche Schnallen auf. Das gesamte mikroskopische Präparat ist oft
stark mit kristallinen Ausscheidungen - Mineralkristallen - durchsetzt, die
sich entlang der Hyphen und an den Zystidenspitzen anlagern). |
|
Vorkommen: |
Laubholz, oft auf Schwarzen Holunder (Sambucus nigra) seltener an anderen Laubhölzern auf der
Rinde und fest mit Holz verwachsen, Weißfäuleauslöser, Folgezersetzer (SAPROBIONT), ganzjährig. |
|
Gattung: |
Rindenpilze (teils wissenschaftlich zu den Stachelbärten,
Stachelpilze geordnet). |
|
Verwechslungsgefahr: |
Blasser
Zähnchenrindenpilz, Tonfarbener Rindenpilz, Wacholder-Zähnchenrindenpilz, Weißer
Rindenpilz, Zahnhaut, Aschgrauer Zystidenrindenpilz, Gefeldeter
Borstenscheibling, Mehliger
Stachelsporling, Zähnchenrindenpilz. |
|
Kommentar: |
Oft ist eine mikroskopische Untersuchung von weißen Rindenpilzen nötig
um sie sicher bestimmen zu können! |
|
Wiki-Link: |
|
|
Priorität: |
2 |
|
|
|
|
Fotos oben 1-4 von links:
Matthias Reul (Marktredwitz) ©
|
|
|
|
Bilder oben 1-6 und unten 4
von links: Dr. Herbert Seiler (85402 Kranzberg) © Fotos unten 1-3 von links: Matthias Reul
(Marktredwitz) ©
|
|
|
|
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
|
|
|
|
|
|
|
Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 28. Mai 2026 - 06:37:01 Uhr