Karottenfäule, Schwarze Wurzelfäule, Möhrenschwärze, Karottenlagerschwarzfäule,
Schwarze Wurzelfäule, Chalara-Fäule
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Pflanzenkrankheit/Pilzkrankheit - UNGENIESSBAR!
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BERKELEYOMYCES BASICOLA (SYN. THIELAVIOPSIS
BASICOLA, TORULA BASICOLA, CHALARA ELEGANS)
+ CERATOCYSTIS PARADOXA (SYN. THIELAVIOPSIS THIELAVIOIDES, CHALAROPSIS
THIELAVIOIDES)
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Eigenschaften,
Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Neutral. |
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Geschmack: |
Unbedeutend. |
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Fruchtkörper: |
Ca. 0,1 mm Ø feiner
Staub, flächig bis ca. 1-5 (8) cm Ø, Rußartige Flecken: Es bilden sich
flache, unregelmäßig geformte Flecken auf der Oberfläche. Die Stellen wirken
wie mit Kohlenstaub oder Ruß bedeckt, da der Pilz dort Millionen dunkler
Sporen bildet. Das Gewebe darunter bleibt anfangs fest (keine Weichfäule),
verfärbt sich jedoch oberflächlich grauschwarz bis tiefschwarz, besonders an
Wasch- und Bruchstellen. Die Karotte wird nach einiger Zeit weich und sollte
nicht mehr verwendet werden. Das Schimmelpilzmyzel
durchzieht auch die Möhre im Inneren, dieses ist mit bloßem Auge nicht
sichtbar. Das vegetative Myzel
besteht aus septierten, anfangs hyalinen Hyphen, die sich mit
fortschreitendem Alter olivbraun bis dunkelbraun verfärben und das Gewebe
durchwuchern. Es gibt hierzu 2
Arten des Befallens: Karottenfäule bzw. Schwarze
Wurzelfäule (Thielaviopsis basicola) ist ein weltweit verbreiteter,
bodenbürtiger Schimmelpilz, der bei einer Vielzahl von Nutz- und Zierpflanzen
die wirtschaftlich bedeutende Schwarze Wurzelfäule verursacht. Der Erreger
befällt das Wurzelsystem und führt zu Verrottung, Kümmerwuchs und massiven
Ernte- oder Lagerausfällen. Möhrenschwärze bzw. Karottenlagerschwarzfäule
(Thielaviopsis thielavioides syn. Chalaropsis thielavioides) ist ein weit
verbreiteter, pflanzenpathogener Schimmelpilz, der zusammen mit Thielaviopsis
basicola für die Karottenlagerschwarzfäule (Möhrenschwärze) verantwortlich
ist. Der Pilz führt nach der Ernte zu unregelmäßigen, oberflächlichen
schwarzen Flecken auf gelagerten Karotten. |
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Sporenpulverfarbe: |
Weiß (Thielaviopsis
basicola = Chlamydosporen, Dauersporen /
Aleuriosporen: 7-12 x 10-17 µm. Sie wachsen in charakteristischen, kurzen
Ketten aus 3 bis 8 Zellen. Diese sitzen auf einer bis drei farblosen,
dünnwandigen Basiszellen. Die einzelnen Glieder der Kette sind dickwandig,
dunkelbraun bis pechschwarz gefärbt, abgerundet-rechteckig oder doliiform. Bei
Reife oder unter Druck auf das Deckglas zerfallen die Ketten sehr leicht in
einzelne, segmentierte Zellen. Endokonidien: 7-17 x 2,5-4,5 µm, hyalin, glattwandig,
einzellig und exakt rechteckig bis zylindrisch mit stumpfen Enden. Sie wirken
unter dem Mikroskop oft wie kleine Stäbchen. Sie werden im Inneren von
Sporenträgern gebildet und in langen, perlenschnurartigen Ketten ausgestoßen.
Die Endokonidien entstehen in spezialisierten, flaschenförmigen
Konidienträgern. Thielaviopsis
thielavioides: Aleurioconidien 8-18 x 9-14 µm, eiförmig,
subglobos (fast kugelig) bis ellipsoid, besitzen eine sehr dicke Zellwand und
sind im reifen Zustand stark dunkelbraun bis schwarz pigmentiert. Das
wichtigste Schlüsselmerkmal ist, dass sie einzeln an den Spitzen
spezialisierter, kurzer (Konidiophoren entstehen. Sie bilden niemals lange,
zerbrechende Ketten. Endokonidien: 10-21 x 4-10 µm, glatt, hyalin, zylindrisch
bzw. stäbchenförmig. Sie entwickeln sich endogen im Inneren von großen,
flaschenförmigen Bildungszellen, die auf kurzen, septierten Luftbyghen
sitzen. Die Sporen werden an der Spitze der Phialide in langen,
perlschnurartigen Ketten ausgestoßen. Da beide Pilze das
identische makroskopische Schadbild der Karottenlagerschwarzfäule
hervorrufen, ist die mikroskopische Betrachtung der Aleurioconidien zwingend
erforderlich: |
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Vorkommen: |
Befällt Karotten oder
anderes Gemüse oder Pflanzenwie z.B. der Weihnachsstern, Folgezersetzer,
Frühling bis Herbst. |
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Gattung: |
Pflanzenkrankheiten, Schimmelpilze
(Schlauchpilz). |
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Verwechslung: |
Sternrußtau,
Blattbräune, Rostpilze,
Busch-Windröschen-Rost,
Schimmelpilze,
Runzelschorf
auf Laubholz, Apfelschorf. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
3 |
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 30. Juni 2026 - 19:13:37 Uhr