Echter
Knoblauchschwindling, Küchenknoblauchschwindling,
Echter Musseron, ESSBAR!
...sehr
guter Gewürzpilz!
Knoblauchpilz, Kleines
Dürrbehndl, Kleines Dürrbein, Mousseron, Dürrhehndel
MYCETINIS
SCORODONIUS (SYN. MARASMIUS ALLIATUS, MYCETINIS
SCORODONIUS VAR. SCORODONIUS, GYMNOPUS SCORODONIUS, CHAMAECERAS
SCORODENIUS)
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Foto oben 1 von
links: Jimmie Veitch (jimmiev) (mushroomobserver.org)
Foto unten 9 von links:
Dieter Wächter (Thiersheim) © Bilder oben 4+5 von links: Klaus Stangl (Bindlach) © Foto unten 7 von links: Matthias Reul
(Marktredwitz) ©
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Eigenschaften,
Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Intensiv knoblauchartig. |
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Geschmack: |
Intensiv knoblauchartig, mild. |
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Hut: |
1-4 (5) cm Ø, hellbraun, ockerbraun, orangebraun, rosabraun,
ledergelb, matt, gerunzelt, glatt. Bei Trockenheit schwindend, bei
Feuchtigkeit wiederauflebend, sie verfaulen nur langsam. Habitus: Jung
halbkugelig bis gewölbt, später flach ausgebreitet. Im Alter ist die Mitte
oft leicht niedergedrückt oder weist einen schwachen, stumpfen Buckel auf. Der
Rand ist meist glatt und nur bei Feuchtigkeit schwach durchscheinend gerieft.
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Fleisch: |
Hellbraun, orangebraun, zur Basis dunkelbraun, dünn, zäh. |
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Stiel: |
2-6 cm lang, etwa 1-2 mm breit, rotbraun-schwarzbraun,
orangebraun, nach unten hin schnell rotbraun bis horn schwarz oder
kastanienbraun abdunkelnd. Zäh, faserig-steif, Spitze heller, nicht bereift
oder behaart. |
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Lamellen: |
Hellbraun, angeheftet, mit Zwischenlamellen. |
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Sporenpulverfarbe: |
Weiß (6-10 x 3-5 µm, ellipsoid, bis mandelförmig bis schmal
tropfenförmig, häufig mit feinkörnigem Inhalt oder 1-3 kleinen Öltropfen, J-.
Basidien 30-38 x 5-7 µm, zylindrisch-keulig, meist 4-sporig. Cheilozystiden 20-40 x 10-18 µm, zylindrisch bis keulig und
tragen an der Spitze grobe, zylindrische, einfache oder verzweigte Fortsätze -
Auswüchse bis zu 10 µm lang. Pleurozystiden fehlen. An den Basidenbasen und
in den Hyphengeweben sind Schnallen vorhanden. HDS hymeniform aufgebaut und besteht
aus kugeligen bis birnenförmigen, glatten und dickwandigen Zellen von ca. 20-40
x 15-25 µm. Enthält ein schwach bräunliches, intrazelluläres Pigment). |
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Vorkommen: |
Mischwald, Waldwiesen, Nadelstreu,
Holzresten, Folgezersetzer (Saprobiont), Sommer bis Spätherbst, in
Deutschland (Bayern) sehr häufig, in der Schweiz RL (NT = potenziell
gefährdet). |
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Gattung: |
Schwindlinge. |
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Verwechslungsgefahr: |
Saitenstieliger
Knoblauchschwindling, Großer Knoblauchschwindling, Gemeiner Stinkschwindling, Kohlstinkschwindling, Nelkenschwindling, Brennender Rübling. |
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Hinweis: |
Auch der
Saitenstielige
Knoblauchschwindling und der Große
Knoblauchschwindling sind als Würzpilze geeignet. Diese sind aber aufgrund der Schärfe
vorsichtig zu dosieren. In größeren Mengen sind diese leider leicht giftig. |
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Besonderheit: |
Gut zum Trocknen geeignet! |
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Kommentar: |
Es gibt Jahre, da tritt er in Massen
auf und in anderen Jahren wächst er nur vereinzelt! Er gilt in Frankreich als sehr
begehrter Würzpilz in der gehobenen Küche. Der Genuss
des Pilzes führt zu keiner knoblauchriechenden Ausdünstung. Getrocknet
ist er ein wertvoller und begehrter Pilz und schlägt im Preis noch die Trüffel. Eine Überdosierung im Pilzgericht ist nicht
möglich. |
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Relativer Speisewert: |
DGfM: Positivliste Speisepilz; 123pilze: Relative Wertigkeit 1. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
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Bilder
oben 5-7 von links: Roswitha Wayrethmayr (Sankt Gilgen) © Bilder oben 9+10 von links:
Walter Bethge (Landau) ©
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Fotos oben 1+2 von links: Eva Skific
(Evica) (mushroomobserver.org)
Bilder oben 4-7 und unten 1-6 von links: Georg
Probst ©
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Bild oben 7 von links: Josef Rösler (Hausham) ©
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Foto oben 1von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 29. Oktober 2026 - 18:58:09 Uhr