awillbu1  Krönchenträuschling                                                  atod1 GIFTIG!

PSILOCYBE CORONILLA (SYN. STROPHARIA CORONILLA, AGARICUS CORONILLA, STROPHARIA CORONILLA)

 

 

 

 

 Fotos oben 1 von links: Stephen (Ιερονυμοσ) (mushroomobserver.org)    Bilder oben 2+3 von links: Veronika Weisheit (Rostock) ©   Fotos oben 4 und unten 6 von links: Matthias Stirner (Iggensbach) ©   Bilder oben 5 und unten 7 von links: David Loidl (Pocking) ©

 

 

 

 

Bilder oben 1+2 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unauffällig, nicht mehlartig wie beim Voreilenden Ackerling.

Geschmack:

Mild.

Hut:

2-8 (10) cm Ø, gelb, blassgelb, zitronengelb, ockergelb, klebrig glatt, alt rissig, Hutrand etwas behangen. Habitus jung halbkugelig, später gewölbt und etwas abgeflacht,

Fleisch:

Weiß, etwas hellgelblich, relativ dickfleischig, brüchig, starr.

Stiel:

Weiß, unterhalb des Rings hellgelblich, zitronengelblich, rotbraun, +/- unterhalb des Rings weißlich genattert bis geschuppt, voll, alt markig hohl, Basis mit weißen Mycelfäden.

Ring:

Weiß, später oberhalb mit violettbraunen Sporenpulver schwärzlich, häutig, hängend und oberhalb kronenzackig, von der Mitte ab aufwärts gerieft.

Lamellen:

Jung blass graubraun, später graulila, graurosa, purpurgrau, lilabraun, schmal und ausgebuchtet angewachsen, Schneiden heller, flockig.

Sporenpulverfarbe:

Violettbraun (7-10 x 3,5-5 µm, ellipsoid, Cheilozystiden keulig, flaschenförmig, schwach-kopfig, Pleurozystiden 28-40 µm lang).

Vorkommen:

Wegränder, Waldränder, an grasigen nährstoffreichen Stellen, Müllhalden, Lagerplätze, Folgezersetzer, Frühling bis Herbst.

Gattung:

Träuschlinge.

Verwechslungsgefahr:

Voreilender Ackerling, Halbkugeliger Ackerling, Hohlstieliger Ackerling, Schmalblättriger Faserling, Schwarzblättrige Träuschling, Gelber Riesenträuschling, Weißblauer Träuschling, Schiefporiger Träuschling, Rostfüßigen Träuschling, Schuppiger Träuschling, Purpurgraue Träuschling, Tonweißer Schüppling.

Kommentar:

Träuschlinge können durchaus bei empfindlichen Personen heftige Vergiftungserscheinungen hervorrufen! Selbst ist uns ein Fall bekannt, wodurch eine behinderte Frau über 6 Stunden heftigste Magen-Darmbeschwerden hatte, psychotrope Anzeichen waren keine vorhanden, obwohl der Pilz auch Psilocybin enthalten soll. Inkubationszeit war ca. 1,5 Stunden. Todesfälle sind jedoch nicht bekannt.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kr%C3%B6nchen-Tr%C3%A4uschling

Priorität:

1

 

 

 

Bilder oben 5 und unten 1-3 von links: Rudolf Wezulek ©

 

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 21. Oktober 2020 - 12:34:07 Uhr