awillbu1  Orangeroter Kammpilz                             UNGENIESSBAR! 

PHLEBIA RADIATA (SYN. PHLEBIA RADIATA FORMA MERISMOIDES, PHLEBIA RADIATA FORMA CONTORTA, PHLEBIA AURANTIACA VAR. RADIATA, PHLEBIA KRIEGERIANA)

 

 

 

 

 

Bilder oben 1 und unten von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©          Foto oben 2  von links: Bernhard Schregel (Gladbeck) ©          Fotos oben 3 und unten 7+8 von links: Peter Kresitschnig ©

 

 

Foto oben 2 von links: Bernhard Schregel (Gladbeck) ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Unbedeutend.

Fruchtkörper:

4-30 (bis > 100) cm Ø, leuchtend orange bis weinrot, Mitte silbergrau, graurot, violett bis fleischrötlich, flächig anliegend, warzige oder zapfenförmige Verdickung, Oberfläche kammartig, gewölbt, oft fließen viele einzelne Fruchtkörper zu einer größeren Fläche zusammen. Der Zuwachsbereich ist orangefarben auf dem empor ausgerichteten Zapfen. Wo das nicht mehr der Fall ist, erkennt man die strahlige Wachstumsform der Warzen. Wie die Strahlen der Sonne von einem Zentrum aus. Das Orange der Zuwachsfarbe wird in den Altteilen oft ein Violettbraun.

Fleisch:

Etwas gelatinös, gallertig, knorpelig, gelblich-rötlich.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (4-5,5 x 1,5-2 µm, wurstförmig bis schmal-ellipsoid, glatt, dünnwandig und hyalin, J-. Basidien 25-35 x 3,5-5 µm, viersporig, schlank keulenförmig, sehr dicht gedrängt palisadenartig angeordnet - typisch für die gelatinöse Fruchtschicht der Gattung Phlebia. Leptozystiden 60-100 x 6-10 µm zylindrisch bis keulenförmig, oft dünnwandig, glatt und hyalin. Hyphensystem sind dünn- bis mäßig dickwandig, stark miteinander verflochten und in eine gelatinöse Matrix eingebettet - was dem Frischpilz seine gallertartig-elastische Konsistenz verleiht. An fast allen Septen sind Schnallen vorhanden).

Vorkommen:

Laubholz, Folgezersetzer, Weißfäuleauslöser, Sommer bis Spätherbst.

Gattung:

Schichtpilze, Kammpilze.

Verwechslungsgefahr:

Bleifarbiger Kammpilz, Braunroter Kammpilz, Heidelbeer-Kammpilz, Hainbuchen-Zystidenrindenpilz, Gallertfleischiger Fältling mit Hutbildung, Ockergelber Kammpilz, Blutroter Kammpilz.

Bemerkung:

Oft wechseln im Winter die Farben von orange auf grauviolett, weinrot bis orangeviolett; sodass der Eindruck entstehen kann, es sei der einzigartige Lilafarbene Kammpilz (PHLEBIA LILASCEN). Diese Unterscheidung bedarf der Mikroskopie.

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Phlebia_radiata

Priorität:

1

 

 

 

 

Bilder oben 2+3 von links: Veronika Weisheit ©   Bild oben 5 von links: Jens Krüger ©   Bilder oben 6 unten 3 von links: Walter Bethge (Landau) ©  Fotos oben 7 und unten 4 von links: Jörg Turk (Pfungstadt) ©

 

 

 

 

 

 

Bild oben 1 von links: Walter Bethge (Landau) ©

 

Bilder oben 1-4 von links: Roswitha Wayrethmayr (Sankt Gilgen) ©   Bilder oben 7-9 von links: Volker Miske ©

 

 

Fotos oben 1+6-8 von links: Gerhard Koller ©  Bilder oben 2-4 von links: Gruber Fred (Gottfrieding) ©       Bild oben 5 von links: Walter Bethge (Landau) ©

 

 

Fotos oben 1-3 von links: Elsa (pinknailsgirl) (mushroomobserver.org)  http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png  Bild oben 4 von links: Walter Bethge (Landau) ©  Fotos oben 5+6 von links: Roswitha Wayrethmayr (Sankt Gilden) ©

 

Bilder oben 1+2 von links: Volker Miske ©     Bilder oben 3-6 von links: Jörg Turk (Pfungstadt) ©

 

 

 

Bilder oben 1-6 von links: Jörg Turk (Pfungstadt) ©   Foto oben 7 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Samstag, 6. Juni 2026 - 15:11:25 Uhr

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