awillbu1  Scharfer Honigtäubling                   UNGENIESSBAR! 

RUSSULA VETERNOSA (SYN. RUSSULA SCHIFFNER, RUSSULA VETERNOSA FORMA DURIUSCULA, RUSSULA VETERNOSA FORMA SUBDULCIS)

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-3 von links: Gerhard Koller ©   Fotos unten 1-5 von links: Eva Skific (Evica) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png  Bild unten 6 von links: Giocomo Bresadola 1927 gemeinfrei 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Obstartig süßlich-honigartig, auch nach Pelargonien.

Geschmack:

Zuerst mild, nach einiger Zeit sehr scharf werdend. Schärfe schnell abklingend. Die Forma RUSSULA VETERNOSA FORMA SUBDULCIS soll fast mildschmecken.

Hut:

2-8 (10) cm Ø, fleischrot, rosa, kirschrosa, lachsrosa, purpurrot, graurot, fleischfarben, rosabraun, selten auch blasse Formen wie hellocker, strohweiß, wildlederfarben, alt Mitte heller ockerlich. Rand rosarot, manchmal fast weinrot, nur ganz alt leicht gerieft. Haut glatt, feucht glänzend, trocken matt, zur Hälfte abziehbar. Habitus halbkugelig bis konvex, später ausgebreitet und leicht vertieft.

Fleisch:

Weiß, alt aschgrau bis grau, brüchig.

Stiel:

2-5 (6) cm lang, 0,6-1,8 (2,2) cm Ø dick, weiß, alt grauocker, aderig-runzelig, weich, glatt, markig-hohl, schwammig, alt hohl. Die Form RUSSULA VETERNOSA F. DURIUSCULA hat festes Fleisch im Stiel.

Lamellen:

Weiß, blass cremefarben, später ockergelb, schmal angewachsen, fast frei wirkend, zum Rand breiter werdend, relativ gedrängt stehend, einige gegabelt.

Sporenpulverfarbe:

Hellgelb bis hell ockergelb (6,5-10 x 6,2-8 µm, fast kugelig, isoliert-stachelig-warzig, Hymenialzystiden 50-90 x 8-15 µm, stumpf, appendikuliert, Hutdeckschicht mit stumpfen, schlanken Hyphen, diese enthalten Vakuolenpigmente aber keine Membranpigmente, Hyphen-Endzellen 2-5 µm breit, Pileozystiden 5-12 µm breit, zylindrisch bis keulig, zahlreich septiert. Basidien 30-45 x 10-12 µm, vier Sterigmen).

Vorkommen:

Laubwald, Buchenwald, Symbiosepilz, gern gemäßigten Klimazonen, gern auf sauren Boden, Sommer bis Herbst, sehr selten, RL Schweiz (EN = stark gefährdet), RL3 Deutschland (gefährdet).

Gattung:

Täublinge.

Verwechslungsgefahr:

Milder Honigtäubling, Gilbender Stinktäubling, Roter Speitäubling, Goldtäubling, jung mit weißen Lamellen: Scharfe giftige Speitäublinge.                                                      

Chemische Reaktionen:

Eisen (II)-sulfat (FeSO4) hell-weinrot, Guajak langsam und schwach graugrün, Phenol weinbraun.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Scharfer_Honig-T%C3%A4ubling

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 22. November 2020 - 17:19:50 Uhr

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