Schilfhelmling, Schilfnabeling UNGENIESSBAR!
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MYCENA BELLIARUM (SYN. MYCENA BELLIAE, OMPHALIA
BELLIARUM, OMPHALIA BELLIAE, MYCENA BELLIARUM, AGARICUS BELLIARUM)
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Fotos oben 1-2 und
unten 1-3+6 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) © Fotos oben 3 und unten 4-6 von links: Gerhard Koller ©
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Neutral bis schwach jodartig (beim Trocknen) oder leicht rettichartig. |
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Geschmack: |
Mild. |
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Hut: |
0,5-1 (2,5) cm Ø, braun, graubraun, stark gerieft, hygrophan. Mitte
später vertieft, genabelt. Jung halbkugelig bis kegelig mit eingerolltem
Rand. Später flach gewölbt bis ausgebreitet, oft mit einer deutlichen
nabelartigen Vertiefung in der Mitte. Im Alter kann sich der Hutrand wellig
nach oben oder unten biegen. |
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Fleisch: |
Hellbraun, dünn, etwas faserig, im Hut gallertartig-zäh, im Stiel
knorpelig. |
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Stiel: |
1,5-4 cm lang und 1-2 mm dick, bräunlich, hellbraun, gelbbraun bis hin zu schwärzlich-braun, weißlich bereift,
geflockt. Die Spitze bleibt am längsten weißlich. Sonst zäh, elastisch, hohl
und verbogen. Die Oberfläche ist glatt und feucht schmierig-gelatinös. Die
Stielbasis bricht meist abrupt ab und ist mit einem weißen, striegeligen weißfilzigen
Myzelfilz am Schilfhalm befestigt. |
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Lamellen: |
Weißlich, blassgraue, cremefarben, sepia-bräunlich, stark herablaufend, 15-22 Lamellen
erreichen den Stiel. Schneide ist glatt, elastisch-zäh und wie der Hut mit
einem gelatinösen, abziehbaren Faden versehen. |
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Sporenpulverfarbe: |
Weiß (10,5-15,5 x 6-8,5 µm, ellipsoid bis gestreckt-ellipsoid, Q =
1.7-2.4, Qav = 1.99, amyloid, glatt und dünnwandig, J+ schwach bis stark
graublau bis schwarz-violett. Basidien 33-44 x 8,5-13 µm, 4-sporig, Sterigmen
bis 10 µm lang, Cheilozystiden 21-55 x 8-14 µm, sie stehen gemischt mit den
Basidien an der Lamellenschneide. Ihre Form ist spindelförmig bis fast
zylindrisch; apikal sind sie entweder glatt oder weisen grobe, unregelmäßige
Auswüchse auf. Pleurozystiden
fehlen. Lamellentrama reagiert mit J+ bräunlich
bis dextrinoid. HDS: Ein Ixocutis bestehend aus radial verlaufenden, dünnen
Hyphen von ca. 2-5 µm breite, die glatt und in eine gelatinöse Schleimschicht
eingebettet sind. Stielhaut ist ebenfalls von einer dünnen Gallertschicht
überzogen. Die Rindenhyphen des Stiels sind 1,5-2,5 µm breit und meist glatt.
Die Endzellen = Kaulozystiden, sind fast keulenförmig bis zylindrisch,
unregelmäßig geformt und können glatt oder schwach verzweigt, divertikulat
sein. Überall sind Schnallen vorhanden. |
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Vorkommen: |
Auf verrottete Schilfgräser herauswachsen, Folgezersetzer, Frühling bis
Herbst, RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes). Da der Pilz oft
direkt über der Wasserlinie an Schilfhalmen wächst, ist sein Erscheinungsbild
stark von der Feuchtigkeit geprägt. |
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Gattung: |
Helmlinge. |
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Verwechslungsgefahr: |
Blaustieliger
Heftelnabeling, Geschmückter Helmling, Klebriger Helmling. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
2 |
Fotos oben 1-7 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 15. September 2026 - 16:45:17 Uhr