awillbu1  Spindelsporige Zystidentraubenbasidie         UNGENIESSBAR! 

SUILLOSPORIUM CYSTIDIATUM (SYN. PELLICULARIA CYSTIDIATA)

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-3 von links: Gerhard Koller ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Unbedeutend.

Fruchtkörper:

1-2 (5) (99) cm Ø, weiße, weißgraue bis blaugraue, etwas buckelig und feinwarzig. Oberfläche spinnwebenartig, schimmelartig bis staubig. Die Oberfläche wirkt feinstaubig, bereift oder fein behaart. Sie ist extrem dünn - oft nur rund 50 µm dick.

Fleisch:

Weißlich.

Stiel:

Fehlt, vollständig auf dem Substrat aufliegend.

Sporenpulverfarbe:

Weißlich (10-14,5 x 4-5,2 µm, schiffchen- bis spindelförmig, schmal mandelförmig, glatt, hyalin und oft mit kleinen gelblichen, feinen Öltröpfchen im Inneren, Q = 2,3-2,9, Wandung ca. 0,3 μm, J-, IKI-. Basidien 11-22 x 9-12 μm, fast kugelig bis umgekehrt kegelförmig. Jeweils 4 Sterigmen pro Basidie, die bis zu 5 μm lang werden. An der Basis besitzt die Basidie eine Schnalle, J-, IKI-. Zystiden 50-120 x 6-9 μm. Sie ragen wie winzige, zylindrische bis leicht spindelförmige Pfrieme aus dem Fruchtkörper heraus. Sie sind oft mit plattenartigen Kristallen besetzt. Sie sind dünnwandig und besitzen eine oder mehrere echte Schnallen-Septen = Schnittstellen mit Schnallen, entlang ihres Körpers. Inkrustation: Die Oberfläche ist oft stark mit länglichen, plattenartigen Kristallen besetzt. Subhymeniale Hyphen: Kurzzeilig, oft isodiametrisch, dünnwandig und relativ breit 5-8 μm Ø). Subiculäre Hyphen: Deutlich dünner 2-2,5 μm breit, regelmäßig zylindrisch, mit weit auseinanderliegenden Septen und dünnen bis leicht verdickten Wänden. An allen Septen der generativen Hyphen befinden sich kleine Schnallen. Alle Elemente reagieren schwach cyanophil = färben sich mit Baumwollblau leicht blau an).

Vorkommen:

An bodenliegenden Stämmen, Ästen, Stümpfen von totem, verrottetem Totholz. Häufig ist er auf am Boden liegenden Ästen, der Unterseite von morschen Stämmen oder auf Rindenresten zu finden. Er ist feuchtigkeitsliebend, Folgezersetzer, Frühling bis Spätherbst, sehr selten.

Gattung:

Rindenpilzähnliche, Zystidentraubenbasidien (SUILLOSPORIUM).

Verwechslungsgefahr:

Lockerflockige Traubenbasidie, Schnallentragende Traubenbasidie, Goldgelbe Traubenbasidie, Milchweißer Zystidenrindenpilz, Ockerfarbene Hydrabasidie, Samtigmatter Zystidenrindenpilz, Fleischroter Zystidenrindenpilz, Kreisförmiger Reibeisenrindenpilz.

Bemerkung:

Nur mikroskopisch von anderen weißen Rindenpilzarten trennbar!

Wiki-Link:

https://pt.wikipedia.org/wiki/Suillosporium_cystidiatum

Priorität:

3

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 19. Juli 2026 - 18:14:32 Uhr

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