awillbu1  Verdrehtes Stummelfüßchen, Blassgelber Krüppelfuß, Glatthütiges Stummelfüßchen          UNGENIESSBAR! 

CREPIDOTUS CASPARI (SYN. CREPIDOTUS LAMES, CREPIDOTUS LUNDELLII)

                                               

 

 

 

Fotos oben 1 und unten 1-6 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©    Foto oben 4 von links: Gerhard Koller ©  

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend bis leicht pilzig, fruchtig.

Geschmack:

Mild.

Hut:

1-2,5 (4) cm, weißlich, im Alter etwas grau, nierenförmig, muschelförmig, weich, wässerig, flach, gern verdreht. Die Huthaut ist weißlich-feinfilzig befasert. Der Rand ist glatt und weißfilzig.

Fleisch:

Weißlich, sehr dünn, zäh, etwas gallertartig.

Stiel:

Sehr kurz, oft kaum wahrnehmbar, weißlich kahl bis leicht filzig behaart, am Substrat angewachsen.

Lamellen:

Jung weißlich, cremebeige, später hell bräunlich, lehmbraun oder fleischfarben-rosabraun, alt rosafarben bis kartonbraun. Zur Anwachsstelle nur einige zusammenlaufend, mäßig gedrängt. Die Schneiden sind fein weißlich bewimpert.

Sporenpulverfarbe:

Rosabraun (6-9,5 x 4-6 µm, subamygdaloid bis ellipsoid, fein rau, punktiert bis marmoriert, in KOH fast hyalin, inamyloid, mit kleinem Apikulus, Q = 1,5. Basidien 15-26 x 5-8 µm, viersporig, mit Schnallen. Cheilozystiden 25-60 x 4-14 µm, subzylindrisch, kopfig, lageniform, subutriform, allgemein sehr variabel, dicht gepackt, Pleurozystiden fehlen. HDS aus liegenden, zylindrischen Hyphen von ca. 3-8 µm breite. Die Endzellen stehen manchmal aufrecht oder sind leicht verschlungen. Schnallen in der Huthaut, Lamellentrama und der Basidienbasis).

Vergleich:

CREPIDOTUS VARIABILIS (Gemeines Stummelfüßchen): Besitzt deutlich schmalere, zylindrisch-ellipsoide Sporen und oft stark verästelte, knorrige Cheilozystiden.

CREPIDOTUS CESATII (Kugelsporiges Stummelfüßchen): Besitzt rundliche bis kugelige, deutlich stachelige Sporen.

CREPIDOTUS EPIBRYUS (Gelbweißes-Stummelfüßchen): Hat zwar auch längliche Sporen, aber an den Hyphen fehlen Schnallen vollständig.

Vorkommen:

Äste, Totholz, gern auf feuchten bodenliegenden Laubholzästen, Folgezersetzer, Frühjahr bis Herbst.

Gattung:

Stummelfüßchen, Krüppelfüßchen.

Verwechslungsgefahr:

Kugelsporiges Stummelfüßchen, Geriefter Krüppelfuß, Gemeines Stummelfüßchen.

Kommentar:

Es gibt in Deutschland ca. 20 verschiedene Stümmelfüßchenarten, viele sind nur mikroskopisch sicher bestimmbar! Diese Art hier ist relativ selten und kaum bekannt.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Stummelf%C3%BC%C3%9Fchen

Priorität:

2

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-5 von links: Gerhard Koller ©

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 31. August 2026 - 18:02:52 Uhr

 

 

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