awillbu1  Wollfußegerling, Breitschuppiger Waldchampignon, Breitschuppiger Waldegerling, Wollfuß-Champignon     ESSBAR! 

AGARICUS LANIPES (SYN.  PSALLIOTA LANIPES, AGARICUS LUTEOLORUFESCENS)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben: zaca (mushroomobserver.org)

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Marzipan, Bittermandeln.

Geschmack:

Mild.

Hut:

4-9 (13) cm Ø, dunkelbraun, schokoladenbraun, Hutmitte oft leicht gebuckelt, auch rötlich fleckend, später aufreißend faserige Schuppen auf hellem Hintergrund, Rand flockig-wollig behangen.

Fleisch:

Schmutzig weiß, hellbraun, Stielspitze und im Hutfleisch leicht rötlich anlaufend, Basis leicht gilbend bis gelborange verfärbend.

Stiel:

Unterhalb des Rings weißlich-wollig-filzig bis bräunlich-wollig-filzig, Basis etwas verdickt, bräunlich, gilbend fleckig mit ockerbraunen wolligen Mycelsträngen. Spitze ist leicht vom Hutfleisch abtrennbar.

Ring:

Weißlich-filzig bis bräunlich, gelbbraun, doppelrandig, breit.

Lamellen:

Blass rosa bis braunrötlich, alt dunkelbraun, frei.

Sporenpulverfarbe:

Purpurbraun bis  bräunlich-schwarz, (5,5-6,5 x 3,5-4,5 µm, Cheilozystiden 14,8 x 14-28 µm, keulenförmigen, Basidien 20-24 x 6-7 µm).

Vorkommen:

Parks, Gärten, Mischwald, meist bei Laubbäumen, nährstoffreiche Böden, Folgezersetzer, Frühsommer bis Herbst, selten, RL Schweiz (VU = verletzlich).

Gattung:

Champignons, Egerlinge.

Verwechslungsgefahr:

Kompostegerling, Brauner Zuchtegerling, Riesenchampignon.

Kommentar:

In sehr seltenen Fällen soll dieser Pilz schon zu Magen-Darm-Störungen geführt haben. Der Verlauf ist aber harmlos und kann auch durch Pilz-Unverträglichkeiten hervorgerufen worden sein.

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 3.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Champignons

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 9. Oktober 2019 - 16:05:25 Uhr

“

 

“