Braunvioletter Schleierling, Braunvioletter Schleimkopf, Violettgegürtelter
Schleimkopf
ESSBAR! ![]()
CORTINARIUS BALTEATOCUMATILIS (SYN. PHLEGMACIUM
BALTEATOCUMATILE, CORTINARIUS VIOLACEOCINCTUS)
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Foto oben 1 von links: Boris Georgi © Fotos oben 2-4 und
unten 6 von links: walt
sturgeon (Mycowalt)
(mushroomobserver.org)
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Eigenschaften,
Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Staubartig, erdig. |
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Geschmack: |
Mild, nicht unangenehm. |
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Hut: |
4-10 (12) cm
Ø, ockerbräunlich, rötlichbraun, rosabraun. Immer mit lila Ton, jung:
schleimig, schmierig. Der Rand ist violett und lange eingerollt und mit
weißen Velumresten benetzt. |
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Fleisch: |
Weiß bis blassgelb,
durch Madenfraß im Stiel ockerbraun verfärbend, in der Stielbasis ohne
Madenfraß ockerbraun oder gelblich nachdunkelnd. |
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Stiel: |
4-13 (16)
cm lang, 1-8 (10) cm Ø dick, weiß bis blasslila, durch Sporenpulver
braunocker. Basis knollig verdickt, nach der Verdickung wieder schmäler
zugespitzt, Basis mit blauviolett-bräunlichen Velumresten gestiefelt. |
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Lamellen: |
Blassgrau,
später graubraun, rostbraun, jung: mit weißem Schleier bedeckt, ausgebuchtet
angewachsen, Schneiden blassviolett angehaucht, dicht stehend. |
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Sporenpulverfarbe: |
Zimtbraun,
rostbraun (7,4-12,5 x 5-6,5 µm, elliptisch-mandelförmig, warzig bis mäßig
grobwarzig strukturiert. Das Relief
zeichnet sich am optischen Sporenumriss gut ab, Q = 1,5-2,2. Epikutis aus 3-5 µm breiten zylindrischen Hyphen. Basidien 4-sporig, keulig. Cortina aus
2-4,5 µm breiten Hyphen. Keine echten Hymenialzystiden. Schnallen an den Septen. HDS als Ixocutis
aufgebaut; eine stark gelatinisierte Schicht aus liegenden, parallel
angeordneten Hyphen, deren Wände verschleimen). |
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Vorkommen: |
Mischwald, Laub- sowie Nadelwald, gern Buche, Haselnuss, Eichen, Fichte,
Symbiosepilz, gern kalkreicher Boden, Sommer bis Spätherbst, wärmeliebend,
außergewöhnlich selten, RL Schweiz (EN). |
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Gattung: |
Schleimköpfe (Schleierlinge, Haarschleierlinge), Untergattung
Phlegmacium. |
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Verwechslungsgefahr: |
Dunkelblauer
Schleimkopf, Violettrandiger Schleimkopf (unangenehmer Geschmack),
Lila Dickfuß, Schleiereule.
Außergewöhnlich und fast schon ausgestorben gibt es den fast identischen CORTINARIUS CYANEUS (Dunkelblauer
Schleimkopf). |
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Chemische Reaktionen: |
Kaliumhydroxid (Ätzkali) KOH färbt Fleisch blass ocker, Lamellen gelb,
mit NaOH (Natronlauge) zuerst hellbraun, honigbraun bis hellgelb, nach
einiger Zeit leuchtend kanariengelb bis ockerorange an den Randzonen, diese
verschwindet nach 5-10 Min. NaOH auf der Huthaut schwach oliv. Fleisch mit
Ammoniak-Lösung (NH4OH) sofort leuchtend gelb.
Guajak am Fleisch sofort blaugrüne Reaktion. Fleisch mit Phenol-Anilin nach 3
Min. fleisch-purpurbraun, mit pinkfarbenen Randbereichen, Fleisch mit Phenol
weinrötlich. |
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Kommentar: |
Er ist essbar, geschmacklich aber nicht besonders gut, als Mischpilz
brauchbar. Violettrandiger
Schleimkopf schmeckt sehr fade und unangenehm und sieht
ähnlich aus. Bei Verwechslung passiert wohl wenig, dennoch gibt es bessere
Pilzarten. Einige Autoren geben Funde nur im Laubwald an. Beim Violettrandigem
Schleimkopf dagegen nur Nadelwald. Wir könnten beide Arten
im Laub- oder Nadelwald finden. Diese Erkenntnis berichteten bereits
Mykologen in Frankreich. |
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Relativer Speisewert: |
123pilze: Relative Wertigkeit 6. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
2 |
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Foto oben 1 von
links: walt sturgeon
(Mycowalt) (mushroomobserver.org)
Bilder oben 2-4
von links: Stefan Traurig - 93470 Lohberg ©
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Bilder oben 1-4 von
links: Gruber Fred (Gottfrieding) ©
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 12. Oktober 2026 - 20:07:00 Uhr