awillbu1  Büscheliger Familienfaserrübling           UNGENIESSBAR! 

CLITOCYBULA FAMILIA (SYN. CLITOCYBULA FAMILIA VAR. COMPRESSA, GYMNOPUS FAMILIA, COLLYBIA FAMILIA VAR. COMPRESSA, COLLYBIA FAMILIA, AGARICUS FAMILIA, CLITOCYBULA FAMILIA)

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1+2 von links: Tim Sage (NMNR) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend bis leicht säuerlich.

Geschmack:

Mild.

Hut:

1-3 (4) cm Ø, gelbbraun, beigebraun, olivgelb, olivbraun, später beigegelb ausbleichend, sehr farbvariabel, Mitte dunkler, Rand blasser, weißlich, durchscheinend gerieft, leicht radialfaserig bis fast rissig, eingebogen, gewölbt, später flach ausgebreitet, genabelt.

Fleisch:

Weißlich, cremegelb, dünn, sehr wässrig, faserig.

Stiel:

2-5 (7) cm hoch, 2-3 (5) mm Ø dick, grauweiß, cremegelb, etwas glasig-transparent, längsrillig, oft etwas abgeplattet, zylindrisch, fein kleiig bereift, starr, elastisch, hohl, Basis dunkler braun.

Lamellen:

Weiß, cremegelb, abgerundet bis leicht ausgebuchtet angewachsen, mit Burggraben, nicht herablaufend, mit Zwischenlamellen, ca. 35-50 erreichen den Stiel, schmal, sehr gedrängt stehend.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (3,4-6,3 x 2,8-5 µm, breit ellipsoid, subglobos, Q = 1,1-1,5, mit Kongo viele kollabiert, Basidien 18-26 x 4-5,5 µm, viersporig, Schnallen vorhanden, Lamellentrama indextrinoid = Melzer negativ, Pleurozystiden fehlen, Zellen der Hutdeckschicht schmal, im oberen Bereich mit koralloiden Verzweigungen, Zellen in der Stielrinde glatt, Kaulozystiden keulig, büschelig).

Vorkommen:

Auf alten verrotteten Stümpfen oder vergrabenen Ästen oder Stämmen von Laub- und Nadelholz, gern auf Fichtenholz, seltener auf Laubholz, büschelig, Folgezersetzer, in östlicheren Regionen häufiger, Frühsommer bis Herbst, in Mitteleuropa allgemein sehr selten und kaum bekannt.

Gattung:

Rüblinge, Faserrübling, Schwindlingsverwandte.

Verwechslungsgefahr:

Üppiger Faserrübling, Fransiger Faserrübling, Striegeliger Rübling, Hellhütiger Waldfreundrübling, Frühlingshelmling, Schlüpfriger Helmling, Knopfstieliger Büschelrübling.

Kommentar:

Durch die dunkle Mitte, kleiige Stiel und büscheliges Wachstum auf Holz gut kenntlich.

Bemerkung:

Sehr ähnlich und nur mikroskopisch sicher trennbar wäre noch der Fransige Faserrübling (CLITOCYBULA LACERATA), dieser hat keinen kleiigen Stiel, weniger stark büscheliges Wachstum und mehr radialfaserige und zentral niedergedrückten Hut; Sporen 4,8-8 x 4,1-6,5 µm, elliptisch, amyloid, mit großem Öltropfen.

Der ebenfalls ähnliche Üppige Faserrübling hat einen stark kleiigen Stiel; Sporen 4,5-6,6 x 3,5-5 µm, ellipsoid, glatt, amyloid, Pileozystiden mit Schnallen, Cheilozystiden 30-50 x 7-20 µm.

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Clitocybula

Priorität:

3

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Samstag, 6. Juni 2020 - 19:03:17 Uhr

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