Gelber Jochkugelpilz, Erbsen-Jochpilz, Erbsen-Endogone UNGENIESSBAR! ![]()
ENDOGONE PISIFORMIS
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Fotos oben 1-3 von
links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©
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Eigenschaften,
Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Unbedeutend. |
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Geschmack: |
Mild. |
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Fruchtkörper: |
1-3 (4) cm Ø, gelb, orange, cremegelb bis orange-gelbbraun. Unregelmäßig
kugelig, eiförmig, rundlich, knotig, oft gelappt oder gefaltet. Häufig
besitzen sie im Inneren Hohlräume oder Einstülpungen. Die Außenseite ist matt
und feinkörnig bis leicht filzig, da sie von einem lockeren Geflecht aus
Pilzfäden (einen Hyphenmantel) umgeben ist. Die innere Masse ist im reifen
Zustand dicht mit den namensgebenden, relativ großen Zygosporen gefüllt. Sie
besitzt eine helle bis blassgelbe Färbung. |
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Fleisch: |
Zuerst weiß, blassgelb, weißlich-cremefarben, später gelbbraun, weich. Das
Innere ist anfangs relativ fest-fleischig, wird im Alter oder bei Trocknung
jedoch oft leicht krümelig oder wattig, da es fast vollständig aus den großen
Sporen und den umgebenden Pilzfäden besteht. |
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Stiel: |
Fehlt, mit gelbem Myzel bewurzelt. |
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Sporenpulverfarbe: |
Gelbbraun (Zygosporen 119-520 µm, jede
reife Spore besitzt eine auffallend dicke, doppelte Wand und führt an ihrer
Basis zwei leere, abgeflachte Trägerzellen mit sich. Sie sind von einem
lockeren Geflecht aus Pilzfäden umgeben. Diese Art besitzt werder keine
Basidien noch Ascis). |
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Vorkommen: |
Wiesen, Wälder, in feuchten Arealen und wird häufig in enger
Vergesellschaftung mit Torfmoosen (Sphagnum) sowie Koniferen gesichtet,
Folgezersetzer. Er gilt primär als Saprobiont im Boden, bildet jedoch beim
Heranwachsen auf Pflanzenoberflächen charakteristische, mit Lipiden gefüllte
Vesikel. Hauptfundzeit: Sommer bis Herbst, extrem selten. |
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Gattung: |
Trüffelartige, Knotentrüffel, Jochpilze
(Endogonaceae). |
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Verwechslungsgefahr: |
Rotfleischiger
Jochpilz, Gelber Stäubling,
Gelbverfärbender Rasenbovist, Dickschaliger
Kartoffelbovist, Gefelderter Kartoffelbovist (verwandt, leicht
wurzelnd), Gelbflockiger
Hartbovist. |
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Kommentar: |
Die Art lässt sich im Gegensatz zu vielen verwandten Mykorrhizapilzen
in Reinkultur (axenisch) auf standardisierten mykologischen Nährmedien
züchten, wobei das Myzel eine auffällige gelbliche Färbung annimmt.
Fortpflanzung: Durch Verschmelzung zweier nebeneinanderliegender,
morphologisch gleicher oder sehr ähnlicher Fortsetzungszellen = homogene
Gametangien. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
3 |
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 9. Juli 2026 - 15:27:17 Uhr