awillbu1  Gerieftes Samthäubchen, Flockenstieliges Samthäubchen,            atod1 GIFTIG! ... Giftverdächtig!       UNGENIESSBAR! 

Rostgoldenes Samthäubchen, Orangebraunes Samthäubchen           

CONOCYBE RICKENIANA (SYN. CONOCYBE SPICULA FORMA SORDIDA, GALERA SPICULA, AGARICUS TENEROIDES, GALERA SPARTEA SENSU, GALERA TENEROIDES)

 

GerieftesSamth2

GerieftesSamth

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Angenehm, schwach pilzig.

Geschmack:

Mild.

Hut:

1-3 (4) cm Ø, falbocker, braun bis dunkelbraun, lehmbraun, orangebraun, niemals goldgelb wie beim Goldmistpilz, Scheitel lang dunkler bleibend, stark hygrophan, hell milchkaffeebraun ausbleichend, unbehaart, längsstreifig, fast bis zum Rand durchscheinend gerieft. Habitus kegelig-glockig bis flach gewölbt. Rand und Mitte im Alter oft auch etwas vertieft.

Fleisch:

Hellbraun, ockerlich, orangebraun, brüchig, sehr dünn, faserig, in der Stielbasis dunkler.

Stiel:

3-4 (5,5) cm lang, 1-1,5 (2) mm Ø dick, ockerbräunlich, beige bis rotbraun, an der Spitze meist cremegelb bis honigbraun, steif, fein bepudert, bereift, längsstreifig, kein Ring, Basis gerandet knollig, leicht verdickt.

Lamellen:

Hellbräunlich, ockerlich, honigbraun, angeheftet, schmal angewachsen, untermischte Zwischenlamellen, Schneiden gleichfarbig bis +/- etwas heller, weißlich, feinschartig.

Sporenpulverfarbe:

Rotbraun, rostbraun (7,1-10,6 x 4,5-5,7 µm, apikal meist etwas verschmälert, subamygdaloid, einseitig schwach abgeflacht, dünnwandig, in KOH gelb, Basidien 20-27 x 8,5 µm, viersporig, Cheilozystiden 20,5-36 x 5-14 µm, Köpfchen ca. 6 µm, Hut +/- etwas fein behaart, Caulozystiden  20-42 x 9-22 x 4-13 µm, dick kopfig, dick bauchig, vorwiegend lecythiform, Zellen der Hutdeckschicht ca 20-40 x 10-20 µm, blasig, hymeniform, Pileozystiden 13-36 x 5-13 µm, lecythiform, meist hyalin).

Vorkommen:

Gedüngten, nährstoffreichen Wiesen, Weiden, Ackern, Waldlichtungen, Parks, Rasenflächen, Folgezersetzer, Frühling bis Spätherbst.

Gattung:

Glockenschüpplinge (Samthäubchen, Mistpilzartige).

Verwechslungsgefahr:

Dünnwandiges Samthäubchen, Langstieliges Samthäubchen, Punktiertsporiges Samthäubchen, Ockerstreifiges Samthäubchen (nur mikroskopisch trennbar), Milchweißes Samthäubchen, Zweisporiger Glockenschüppling, Gifthäubling.

Besonderheit:

Er gilt als giftverdächtig! Schwere Vergiftungen bei dieser Art sind nicht bekannt!

Kommentar:

Oft sind Samthäubchen nur mikroskopisch bestimmbar, da Samthäubchen mit über 100 Arten und Varietäten auftreten. Es gibt keine Speisepilze in den Gattungen Glockenschüpplinge, Samthäubchen, Mistpilzartige... !

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Samth%C3%A4ubchen

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 14. Juni 2020 - 10:08:40 Uhr

“