awillbu1 Kirschroter Speitäubling                  atod1 GIFTIG!

 RUSSULA EMETICA (SYN. RUSSULA NOBILIS VAR. FUMOSA, RUSSULA EMETICA VAR. GREGARIA, RUSSULA ALNIJORULLENSIS, RUSSULA EMETICA VAR. PSEUDOLONGIPES, RUSSULA EMETICA VAR. ALPINA, RUSSULA EMETICA VAR. FUMOSA, RUSSULA GREGARIA, RUSSULA ALPINA)

 

SpeiTA

 

 

 

Bild oben 1 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©   Foto oben 2 von links: Christine Mutze ©          Fotos oben Bild 3+4 von links: Tim Sage (T. Sage) mushroomobserver.org)

kirchschrotspei

kirchschrotspei2

kirchschrotspei3

kirchschrotspei4

Speitaeubling102003

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Obstartig, fruchtig.

Geschmack:

Brennend scharf.

Hut:

3-11 (13) cm Ø, blutrot, intensiv zinnoberrot, schwarzrot bis kirschrot, glänzend bei Feuchtigkeit, Haut meist nur am Rand abziehbar, darunter rot bis rosenrot, Rand etwas wellig höckerig gerieft (kanneliert).

Fleisch:

Weiß, brüchig, weich, unter der Huthaut rosenrot.

Stiel:

3-9 (11) cm hoch, 1-1,8 (2,5) cm Ø dick, weiß, keine Rottöne, nicht oder nur wenig gilbend.

Lamellen:

Weiß, schmal angewachsen, mäßig gedrängt stehend, brüchig.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (7,4-10,7 x 6,5-8,5 µm, mit konischen, derben Warzen bis 1,2 mm hoch, Basidien 35-50 x 10-15 µm, Cheilozystiden 35-80 x 7-12 µm, Apiculus 1,5-1,6 x 1,25 µm, Pleurozystiden 55-100 x 10-14 µm, Sulfovanillin +, Hymenialzystiden 50-80 x 9-13,5 µm, Pileozystiden ca. 4,7-12,5 µm, oft mehrfach septiert).

Vorkommen:

Gern Kiefer, Fichte, Tanne, in Moornadelwälder gern zwischen Torfmoosen, Symbiosepilz, Frühsommer bis Spätherbst.

Gattung:

Täublinge, Sektion EMETICA, EMETICINAE = Speitäublinge.

Verwechslungsgefahr:

Buchenspeitäubling, Kiefernspeitäubling, Blutroter Täubling, Apfeltäubling, Blutroter Täubling, Flammenstieltäubling.

Chemische Reaktionen:

Guajak schwach bis gelbbraun, Eisen (II)-sulfat (FeSO4) hellrosa, Phenol weinbraun.

Kommentar:

Vorsicht vor glänzend roter Huthaut, dahinter steckt gern ein scharfer Speitäubling!

Gute Täublinge wie der „Apfeltäubling“ oder der „Zinnobertäubling“ (dieser ist sehr hartfleischig) haben keine so glänzenden Hutfarben!

Speitäublinge sind zwar magen-darm-giftig. Ein einziges Exemplar, gekocht im Mischgericht, verursacht bei den meisten Menschen meist gar nichts!

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kirschroter_Spei-T%C3%A4ubling

Priorität:

1

 

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 11. November 2020 - 12:04:16 Uhr

“