awillbu1  Buchenspeitäubling                                 atod1 GIFTIG!

Russula nobilis (syn. Russula mairei)

 

Buchenspei-t

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Bilder oben 1+3 und unten 1 von links: Regina Keller ©                       Bild unten 7 von links: Franz Olloz (Schweiz - 4234 Zullwil) ©

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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Leicht obstartig, trocken honigartig.

Geschmack:

Extrem scharf.

Hut:

3-9 (10) cm Ø, rötlich, zinnoberrot bis karminrot, stellenweise weißfleckig, Huthaut kaum abziehbar, Mitte ausbleichend, Rand alt etwas gerieft.

Fleisch:

Weiß, fest, brüchig spröde, unter der Huthaut rosa, neigt zum gilben.

Stiel:

Weiß, fest, brüchig, ohne rötliche Töne.

Lamellen:

Weiß im Alter gelblich, zerbrechlich, ausgebuchtet angewachsen, viele gegabelt, jung gedrängt stehend.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (7-8,5 x 6-5 µm, rundlich-elliptisch).

Vorkommen:

Laubwald, gern Buche, bevorzugt kalkhaltigen Boden, Frühsommer bis Spätherbst, Symbiosepilz, im Bayerwald häufig.

Gattung:

Täublinge.

Verwechslungsgefahr:

Kirschroter Speitäubling, Birkenspeitäubling.

Chemische Reaktionen:

Fleisch verfärbt sich mit Sulfovanillin lila, Guajak blaugrün, Eisen (II)-sulfat (FeSO4) hell lachsrosa, mit Phenol (Karbolsäure) weinbraun, Huthaut mit Kaliumhydroxid gelbbraun bis hellbraun, Lamellen mit Ammoniak gilbend.

Kommentar:

Speitäublinge sind zwar MAGEN-DARM-GIFTIG, vor allem roh in größeren Mengen gegessen. Ein einziges Exemplar gekocht im Mischgericht verursacht bei den meisten Menschen meist gar nichts!

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Buchen-Spei-T%C3%A4ubling

Priorität:

1

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 26. März 2019 - 10:29:07 Uhr

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