Lauchgrünes Becherchen, Lauchgrünes Gallertbecherchen, Lauchgrünes
Wandelsporbecherchen, Graugrünliches Gallertbecherchen UNGENIESSBAR! ![]()
CLAUSSENOMYCES
PRASINULUS (SYN. STROSSMAYERIA VIRIDIATRA, CLAUSSENOMYCES PRASINULUS, CORYNELLA
PRASINULA, PEZIZA PRASSINULA)
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Fotos oben 1+4 von
links: Elsa
(pinknailsgirl) (mushroomobserver.org)
Fotos
oben 2-3 und unten 1-3 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Neutral. |
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Geschmack: |
Unbedeutend. |
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Fruchtkörper: |
0,5-0,8 (0,9) mm Ø, max. 0,7 mm hoch, lauchgrün, jung hell grünweiß,
transparent, selten etwas rotbraun. Jung sind sie kreisrund und polsterförmig
(kissenartig), später flach becherförmig bis leicht unregelmäßig
scheibenförmig. Manchmal wirken sie wie ein umgedrehter Kegel (kreiselartig).
Die Oberfläche der Fruchtschicht (Innenseite/Oberseite des Bechers) ist
anfangs glatt, wird bei reifen Pilzen durch die im Inneren gebildeten Ascokonidien jedoch deutlich feinkörnig oder bereift. |
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Fleisch: |
Weißlich, alt grünlich, geleeartig, elastisch-gelatinöse, weich. |
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Stiel: |
Nur sehr kurz und rudimentär, hellgrün bis weißlich. |
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Sporenpulverfarbe: |
Weiß (10-12 x 3-4,5 µm, länglich-ellipsoid bis schwach spindelförmig,
hyalin, meist septiert. Asci zylindrisch bis schwach keulenförmig mit
abgerundetem Scheitel. Die Schläuche sind oft vielsporig = multisporisch, da sich die Ascosporen bereits im
Schlauchinneren teilen bzw. Konidien abschnüren. Paraphysen sind fädig,
zahlreich, oft verzweigt und septiert. Die Enden der Paraphysen sind oft
leicht verdickt und bilden zusammen mit einer gelartig-körnigen Substanz die
grünliche Epithecium-Schicht über den Asci, was dem Pilz seine lauchgrüne
Farbe verleiht. Die Fruchtkörper besitzen eine stark gelatinöse bis
elastische Textur. Unter dem Mikroskop sind die Hyphen im Inneren = Medulla, in
eine gelatinöse Matrix eingebettet und verlaufen weitgehend ungeordnet. Besonderheit
sind die Wandelsporen: Die Sporen neigen in den Asci oder kurz nach dem
Freisetzen dazu, winzige, sekundäre Abschnürungen zu bilden = sogenannte
Askokonidien oder Sekundärsporen. Dadurch wirkt das mikroskopische Bild
reifer Fruchtkörper oft wie eine Ansammlung unzähliger kleiner, runder bis
ovaler Zellen, welche die eigentlichen Ascosporen überlagern. |
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Vorkommen: |
Auf Laubholz, z. B. Buche, Birke oder Holunder, in Gruppen,
Folgezersetzer, Sommer bis Spätherbst, selten, RL Schweiz (NT = potenziell
gefährdet). |
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Gattung: |
Becherlinge,
Holzbecherlinge. |
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Verwechslungsgefahr: |
Olivkopf-Kugelkopfbecherling,
Olivfarbenes
Kelchbecherchen, Hainbuchenbecherchen, Trompetenflechte, Madensporiges
Knopfbecherchen. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
2 |
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 30. August 2026 - 09:43:48 Uhr