Rötlicher
Wurzeltrüffel ESSBAR! ![]()
RHIZOPOGON ROSEOLUS (SYN. HYSTERANGIUM CLATHROIDES VAR.
RUBESCENS, RHIZOPOGON ROSEOLUS VAR. INTERMEDIUS,
RHIZOPOGON ROSEOLUS VAR.
SULPHUREUS, RHIZOPOGON RUBESCENS VAR. PALLIDIMACULATUS, RHIZOPOGON
RUBESCENS VAR. RILEYI, RHIZOPOGON RUBESCENS
VAR. OCHRACEUS)
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Bilder oben 1-4 und unten 6-8 von links: Josef Rösler (Hausham) © Bilder
unten 1+4 von links: Gruber Fred (Gottfrieding) © Fotos unten 2-4 von links: Gerhard Koller ©
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Eigenschaften,
Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Jung neutral, süßlich-pilzig, später knoblauchartig, aasartig,
unangenehm, urinartig. |
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Geschmack: |
Mild. |
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Fruchtkörper: |
2-6 (8) cm Ø, olivbraun, ockerbraun, rotbraun, graubraun, fleckig.
Oberfläche bei Verletzung rötlich bis rotbraun fleckend, kugelig bis
eiförmig. Peridie (Rand) beige-rötlich und an der Luft etwas nachdunkelnd. |
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Fleisch: |
Jung weiß-gelblich, gelboliv, alt olivbraun, zerfließend, Randbereich
(Haut) rötlich, alt kleiig-wattig, schwammartig, mit sehr feinen Poren. |
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Stiel: |
Kein, höchstens etwas angedeutet, wurzelartig, mit gelben bis
rostbraun-fadenähnlichen Strängen behaftet. |
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Sporenpulverfarbe: |
Graurötlich, graubraun (6,5-8,3 x 3,2-4 µm, hyalin, zylindrisch-elliptisch,
bisweilen fast spindelförmig, glatt. Basidien meist schlank, zylindrisch bis
keulig. Sie tragen meist 6 bis 8 Sporen, selten weniger, die sitzend oder an
sehr kurzen Sterigmen ausgebildet werden. Das Gleba-Gewebe besteht aus einem
Geflecht von dünnwandigen, verzweigten, hyalinen Hyphen, die die kleinen
Hohlräume auskleiden. Echte Zystiden fehlen im Hymenium. Fruchtkörperwand: Die
äußere Hülle besteht aus dicht verflochtenen, pigmentierten Hyphen. In den Rhizomorphen
und Zellen der Peridie ist ein rötliches Pigment eingelagert. Bei Kontakt mit
Laugen z. B. KOH oder bestimmten organischen Lösungsmitteln kann dieses
Gewebe markante, rötliche bis rosa Farbreaktionen zeigen). |
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Vorkommen: |
Kiefernwälder, Symbiosepilz, auf kalkreichen Boden, Sommer bis Herbst,
regional relativ häufig. |
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Gattung: |
Trüffelartige, Wurzeltrüffel, Schleimtrüffel. Verwandtschaft mit
Röhrlingen! |
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Verwechslungsgefahr: |
Rotaderige
Wurzeltrüffel, Bunter Schleimtrüffel, Gelber
Wurzeltrüffel, Gemeiner Wurzeltrüffel, Warzige Hirschtrüffel, Rotbrauner
Trüffel, Südlicher-Gelb-Wurzeltrüffel, Gelbvioletter
Scheintrüffel. |
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Besonderheit: |
Wird von Waldtieren wie Rehe und Wildschweine gern verzehrt. |
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Bemerkung: |
In wärmeren Regionen gibt es noch den einzigartigen und ähnlich
aussehenden Südlichen-Gelb-Wurzeltrüffel
(RHIZOPOGON
OCCIDENTALIS). |
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Chemische Reaktionen: |
Mit KOH oder anderen Laugen rötlich verfärbend. |
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Kommentar: |
Jung essbar, wenn die Außenhaut entfernt wird. Wurde gern am Spieß über
dem Lagerfeuer gebraten und deren Inneres verzehrt, ähnlich von
Lagerfeuerkartoffeln. |
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Relativer Speisewert: |
123pilze: Relative Wertigkeit 3. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
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Fotos oben 1-7 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©
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Fotos oben 1-3 von links: Dieter Wächter
(Thiersheim) ©
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Bild oben 1 von links: Josef Rösler © Fotos oben 3-4 von links: Matthias Reul
(Marktredwitz) ©
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Samstag, 6. Juni 2026 - 07:40:25 Uhr