awillbu1  Saftlingshäubling, Entferntblättriger Mooshäubling, Grosssporiger Häubling               atod1 GIFTIG!

GALERINA CLAVATA (SYN. GALERA FRAGILIS VAR. CLAVATA, GALERINA HETEROCYSTIS SENSU AUCT.)

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-2 und unten 1-5 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©          Foto oben 3 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©        Bild unten 6 von links: Erich Schlotterbeck (72585 Riederich) ©

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral bis etwas pilzig.

Geschmack:

Mild.

Hut:

1-3 (4) cm Ø, gelblich, honiggelb, glänzend, leicht schmierig, nicht klebrig, warzigem Buckel, durchscheinend ocker bis honigbraun gerieft, hygrophan, Rand unregelmäßig, meist heller, Mitte dunkler.

Fleisch:

Gelblich, hellbraun, zerbrechlich, dünn.

Stiel:

2-7 (9) cm lang, 1-3 (5) mm Ø dick, ockerlich, ockerbraun, biegsam, Spitze durchscheinend bereift, Basis im Moos wurzelnd und dunkler werdend.

Lamellen:

Ockerlich, alt hellbraun, breit, stark entfernt stehend, aufsteigend und breit angewachsen, Schneiden weiß bereift.

Sporenpulverfarbe:

Hellbraun, ockerlich (11-17 x 5,5-8,5 µm, tetrasporisch,  mandelförmig bis zylindrisch, fein warzig ornamentiert und besitzen oft eine schwache Kalyptra = kappenartige Hülle. In KOH/Ammoniak sind sie blass gelbbraun, nicht dextrinoid. Basidien 35-40 x 8-11 µm, meist viersporig, selten zweisporig. Die Cheilozystiden 27-50 x 6-15 µm sind häufig subzylindrisch, schlank keulig bis subutriform, oft leicht irregulär geformt.  An den Hyphen sind in der Regel keine Schnallen vorhanden. Die HDS besteht aus einer Cutis mit keuligen bis birnenförmigen Endzellen).

Vorkommen:

Feuchten Wiesen, in moosigen Stellen im Mischwald, Waldrändern, Wegen, Parks, Rasen, Folgezersetzer, Frühling bis Spätherbst.

Gattung:

Häublinge.

Verwechslungsgefahr:

Rasen-Häubling, Variabler Mooshäubling, Gestiefelter Häubling, Gifthäubling, Gesäumter Häubling, Sumpfhäubling, Gerieftes Samthäubchen, Orangehütiger Häubling, Sahlers Moos-Häubling, Großsporiger Häubling, Zweisporiger Winterhäubling, Gemeiner Trompetenschnitzling.

Bemerkung:

Der Pilz besitzt auffällig große, mandelförmige bis zylindrische Sporen und schlanke Zystiden. Eine sichere Bestimmung dieser Art ist nur per Mikroskop möglich!

Kommentar:

Vorsicht vor Häublingen, keine essbaren Arten, viele giftige oder tödlich giftige Arten in der Gattung!

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4ublinge

Priorität:

2


 

 

 

Fotos oben 1-4 von links: Tim Sage (T. Sage) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png      Fotos oben 4 und unten 1-3 von links: Daniel B. Wheeler (Tuberale) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 4 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Freitag, 29. Mai 2026 - 12:59:17 Uhr

“