awillbu1  Sparriger Holzschüppling, Igelschüppchenschnitzling, Weidenschüppchenschnitzling          UNGENIESSBAR! 

PHAEOMARASMIUS ERINACEUS (SYN. PHAEOMARASMIUS ARIDUS, NAUCORIA ARIDA, PHOLIOTA ERINACEUS, PHOLIOTA ERINACEA)

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-3 von links: Kevin (Subverted) (mushroomobserver.org)    Fotos unten 5+6 von links: Gerhard Koller ©   Fotos oben 4 und unten 1-4 von links: Roswitha Wayrethmayr (Sankt Gilden) ©

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend.

Geschmack:

Mild.

Hut:

1-2 (4) cm Ø, rostocker, rostbraun, dunkelbraun, rot, orange, rotbraun, mit spitzen hochstehenden Schuppen, +/- oft auf gelbbraunem Grund.

Fleisch:

Bräunlich, gelbbraun, fest, dünn, wiederauflebend wie bei Schwindlingen.

Stiel:

Rostocker, rostbraun, geschuppt, Basis heller mit Mycelfilz.

Lamellen:

Blass gelbbraun, gelblich bis langsam vom Rand aus rötlich werdend, später zimtbraun, rostbraun, ausgebuchtet angewachsen, entfernt, mit Zwischenlamellen, nur sehr fein und wenig gezahnt.

Sporenpulverfarbe:

Ockerbraun bis rostbraun (7-14 x 6-9 µm, breit ellipsoid, eiförmig bis leicht nierenförmig, glatt, dickwandig, kein Keimporus. Basidien sind meist zweisporig, ab und zu mit viersporigen dazwischen. Schnallen an der Basis vorhanden. Cheilozystiden zylindrisch, eng flaschenförmig oder schwach keulig geformt. Echte Pleurozystiden auf den Lamellenflächen fehlen meist. HDS besteht aus flach liegenden, parallelen Hyphenbahnen von etwa 5-10 µm breite. Die Zellwände sind dick und auffallend grob braun inkrustiert. Die Endglieder der Huthauthyphen bilden oft kettenförmige Strukturen aus, welche die makroskopisch sichtbaren, igeligen Hutschüppchen formen).

Vorkommen:

An abgestorbenen Laubholzästchen, Folgezersetzer, Sommer bis Herbst, sehr selten, RL Schweiz (VU = verletzlich).

Gattung:

Schüpplinge.

Verwechslungsgefahr:

Grobwarziger Flockenschüppling, Fester Schüppling, Sparriger Schüppling, Sparriger Schüppling, Sparriger Risspilz, Schuppiger Sägeblättling, Bleicher Schüppling.

Bemerkung:

Der fast identische Grobwarzige Flockenschüppling hat kleinere Sporen. Seine Schuppen am Hutrand sind (ausgewachsen) stark überhängend. Beide Arten kommen selten vor und die makroskopische Unterscheidung ist oft sehr schwierig hierzu! Deswegen ist nur eine mikroskopische Untersuchung hier erst zielführend.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCppchenschnitzlinge

Priorität:

2

 

 

Fotos oben 1-8 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Samstag, 6. Juni 2026 - 08:53:29 Uhr

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