awillbu1  Ulmenrasling, Ulmenholzrasling, Ulmenseitling                        ESSBAR! 

HYPSIZYGUS ULMARIUS (SYN. LYOPHYLLUM ULMARIUM)

 

 

 

Fotos oben 1 und unten 2+3 von links: Daniel Wilson (Mycophile90) (mushroomobserver.org)        Fotos oben 2+3 von links: Django Grootmyers (heelsplitter) (mushroomobserver.org)     Fotos oben 4 und unten 5 von links: Paul Derbyshire (Twizzler) (mushroomobserver.org)

 

 

 

 

Bild oben 1 von links: Klaus-Peter Blum (Schauenburg) ©         Foto oben 4 links: Susulyka - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Susulyka  

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Säuerlich, Wassermelonen, mehlig-gurkig oder auch heringsartig.

Geschmack:

Mild, säuerlich, etwas mehlig-gurkig.

Hut:

3-16 (25) cm Ø, ockergelb, hell ockergelb, graugelblich, eingewachsen faserig, eingedellt, Huthaut braunfleckig, nicht hygrophan, glatt, oft mit auffälligen, konzentrisch angeordneten, runden Wasserflecken, Rand lange eingerollt, filzig, im Alter bräunlich. Habitus muschelförmig, meist gelappt.

Fleisch:

Weiß, zur Basis gelb, +/- gilbend, dick, zäh, faserig.

Stiel:

718 (20) cm lang, 2-4 (5) cm Ø dick, hellgelb, ockergelb, graugelblich, längsfaserig, zylindrisch, Basis gern weißlich durch Myzelstränge.

Lamellen:

Weißlich bis cremegelblich, angewachsen, gedrängt stehend, manchmal leicht herablaufend, mit Zwischenlamellen, Schneiden in Stielnähe oft stark wellig-gezahnt.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (4,3-7 x 3,9-5,5 µm, rundlich, oft auch mit einem großen Tropfen gefüllt, hyalin, glatt, J-, in Kongo körnig, tropfenförmig, inamyloid, in Melzer völlig glatt, Q = 1-1,2, Basidien 22-30 x 4-6 µm, viersporig, Schnallen vorhanden).

Vorkommen:

Auf noch lebendem Laubholz, selten an Totholz, gern Ulmen, meist büschelig, großflächig, parasitär, Spätsommer bis Spätherbst, sehr selten, RL Schweiz (EN = stark gefährdet), RL3 Deutschland (gefährdet).

Gattung:

Raslinge, Holzraslinge.

Verwechslungsgefahr:

Berindeter Seitling, Marmorierter Holzrasling, Gelbblättriger Rübling, Waldfreund Rübling.

Chemische Reaktionen:

Hut und Lamellen mit KOH (40%) keine Verfärbung.

Besonderheit:

In freier Natur sehr selten. Er wird aber auch kultiviert und als Speisepilz verkauft.

Kommentar:

Manche Autoren setzten ihn auch in die Gattung der Seitlinge.

Aktuell gehört er zur eigenen Gattung den Holzraslingen!

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 4.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ulmenrasling

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 1. Juni 2020 - 19:05:55 Uhr

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