awillbu1  Weißer Zwergchampignon                                                    ESSBAR! 

AGARICUS COMPTULUS

 

OckerfarbenerZwergegerling4

OckerfarbenerZwergegerling2

OckerfarbenerZwergegerling3

OckerfarbenerZwergegerling

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Angenehm, intensiv nach Anis.

Geschmack:

Mild, sehr angenehm.

Hut:

1-3 (4) cm Ø, jung fast komplett cremeweiß, später ockerlich, minimal faserschuppig, fein radialfaserig, Mitte cremegelb bis ockerlich mit blass purpurbraunen Tönen, nach Reibung blass chromgelb verfärbend, Rand auch rissig aufreißend. Habitus jung halbkugelig, später abgeflacht, oft auch gebuckelt.

Fleisch:

Weißlich, in der Stielrinde gelblich, Basis gilbend, brüchig.

Stiel:

1-4 (5) cm lang, 0,2-0,4 (0,6) cm Ø dick, weißlich, cremeweiß, relativ kurz, brüchig, +/- faserig hohl, Spitze gut vom Hutfleisch abtrennbar, Basis verdickt, keulig, cremegelb, auf Reibung gelb verfärbend.

Ring:

Cremeweiß bis cremegelb, hängend, ungerieft, schnell vergänglich.

Lamellen:

Rosa, grau bis graubraun, später dunkler bräunlich bis rußbraun, fein angewachsen, frei wirkend, Schneiden glatt, meist gleichfarbig.

Sporenpulverfarbe:

Purpurbraun (4,5-5,5 x 3,1-4,1 µm, ellipsoid, dickwandig, Q = 1,4, Basidien 14-19 x 6,3-7 µm, viersporig, Schnallen fehlen, Cheilozystiden 13-24 x 7-12 µm, blasig, keulig, Schnallen fehlen, Scheiden substeril oder steril).

Vorkommen:

Mischwald, Laubmischwald, Waldränder, Waldwege, gern auf Laubstreu von Hainbuche, Eiche, Linde, Buche…, Folgezersetzer, Sommer bis Herbst, extrem selten und kaum bekannt.

Gattung:

Champignons, Egerlinge.

Verwechslungsgefahr:

Wiesenzwergchampignon, Weißgelblicher Zwergchampignon, Anischampignon, Schafchampignons sind beide größer im Habitus oder dem kleinen Weinroten Zwergegerling, Ockerfarbener Zwergchampignon.

Chemische Reaktionen:

Mit Kaliumhydroxid (KOH 20-40 %) kräftig gelbgrün verfärbend, Schaffer-Lösung (Anilin + Salpetersäure) positiv (Randbereich orange, rotorange).

Besonderheit:

Manchmal sind einige Lamellen nicht ganz rosa, das liegt daran, dass einige davon steril sind und kein Sporenpulver gebildet haben.

Bemerkung:

Champignons werden in Sektionen eingeteilt, hier einige Beispiele:

-       Sektion Arvensis = Anis-Egerlinge (in der Regel nach Anis riechende Arten) = z.B. Schafchampignon, Schiefknolliger Anisegerling, Dünnfleischiger Anischampignon, Riesenchampignon = SCHAFFER-Lösung positiv, KOH gelb.

-       Sektion Minores = Zwerg-Egerlinge = z.B. Weinrötlicher Zwergchampignon, Wiesenzwergchampignon, Ockerfarbener Zwergchampignon = SCHAFFER-Lösung positiv, KOH gelb.

-       Sektion Agaricus = Edel-Egerlinge z.B. Wiesenzwergegerling, Stadtegerling, Zuchtchampignon = SCHAFFER-Lösung negativ, KOH negativ.

-       Sektion Sanguinolenti = Blut-Egerlinge (in der Regel rötende Arten) z.B. Waldchampignon (Kleiner) (Großer), Großsporiger Blutchampignon = SCHAFFER-Lösung negativ, KOH negativ.

-       Sektion Xanthodermatei = Karbolegerlinge (= in der Regel gilbende und nach Karbon riechende Arten) = z.B. Karbolchampignon, Rebhuhnegerling, Perlhuhnchampignon = SCHAFFER-Lösung negativ, KOH gelb.

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 1.

Wiki-Link:

https://sv.wikipedia.org/wiki/Agaricus_lutosus

Priorität:

1

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 28. April 2021 - 20:42:32 Uhr

“