awillbu1  Zinnoberbrauner Körnchenschirmling, Zinnoberroter Körnchenschirmling                             UNGENIESSBAR! 

CYSTODERMELLA CINNABARINA (SYN. CYSTODERMA TERREYI FORMA TERREYI, CYSTODERMA TERREYI VAR. TERREYI, LEPIOTA CINNABARINA, CYSTODERMA CINNABARINUM)

                                                                                                                                              

 

 

 

Fotos oben 1+2 von links: Lepkaun (mushroomobserver.org)     Fotos unten 2-4 von links: Gerhard Koller ©    Bild oben 3 von links: Klaus Stangl (Bindlach) ©   Foto oben 4 von links: Eva Skific (Evica) (mushroomobserver.org)   Foto oben 5 von links: Kavanagh (Thunnus) (mushroomobserver.org)

Foto oben 1 von links: Ron Pastorino (Ronpast) (mushroomobserver.org)        Fotos oben 7-9 von links: Terri Clements/Donna Fulton (pinonbistro) (mushroomobserver.org)      Bilder oben 10+11 von links: Gruber Fred (Gottfrieding) ©  

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Pilzartig, angenehm.

Geschmack:

Mild.

Hut:

2-5 (7) cm Ø, zinnoberrot, zinnoberbraun, fleischig, anfangs flach gewölbt, bald ausgebreitet. Mit körnig-kleiige Schuppen besetzt, Rand wellig.

Fleisch:

Hellbräunlich, blass rotbraun, faserig.

Stiel:

Zinnoberrot, zinnoberbraun, voll, etwas knollig, unterhalb des Ringes rot-schuppig, voll.

Ring:

Weißlich, häutig-schuppig, aufsteigend, schnell fast vergänglich.

Lamellen:

Weiß, brüchig, dünn abgerundet angewachsen, fast frei wirkend.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (3,5-5 x 2-3 µm, elliptisch, glatt, dünnwandig und hyalin, inamyloid = J-, andere CYSTODERMA-Arten sind amyloid. Cheilozystiden 30-45 µm x 5-9 µm, flaschenförmig bis kopfig-bauchig, oft mit einem schlanken Hals und Kristallbesatz an der Spitze. Pleurozystiden auf den Lamellenflächen fehlend oder nur sehr selten nahe der Schneide anzutreffen. HDS: Die körnige Hutoberfläche besteht aus einer Kette kugeliger bis ovaler Zellen = Sphaerozyten, die typisch für Körnchenschirmlinge sind. Die Zellen messen ca. 15-40 µm im Durchmesser, sind bräunlich oder zinnoberrot pigmentiert und zerfallen leicht, was den körnigen Griff des Hutes verursacht).

Der Rostroter Körnchenschirmling ist oft sehr ähnlich, besitzt jedoch keine Cheilozystiden an den Lamellenschneiden. Der sehr seltene Orangen-Körnchenschirmling (CYSTODERMELLA ADNATIFOLIA) ist optisch und mikroskopisch fast identisch, lässt sich jedoch durch das Fehlen der Zystiden an den Gills trennen.

Vorkommen:

Mischwald, auf moderigem Holz, Folgezersetzer, Sommer bis Spätherbst, regional relativ selten.

Gattung:

Körnchenschirmlinge.

Verwechslungsgefahr:

Rostroter Körnchenschirmling, Trügerischer Körnchenschirmling, Weinroter Körnchenschirmling, Amiant Körnchenschirmling oder dem Rostgelben Körnchenschirmling (mit mehr gelben Farben), oft nur mikroskopisch trennbar.

Kommentar:

Körnchenschirmlinge sind zwar essbar, jedoch minderwertig im Geruch und Geschmack.

Einige Arten der Körnchenschirmlinge wirken im ungekochten Zustand blutzersetzend (hämolytisch). Ansonsten sind alle sonstigen kleinen Schirmlinge gefährlich, darunter gibt es tödlich giftige Arten! Wir raten vom Verzehr ab!

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Cystodermella_cinnabarina

Priorität:

2

 

 

 

 

Bilder oben 1+2 von links: Gruber Fred (Gottfrieding) ©   Fotos oben 3-6 und unten 1-5 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 18. Juni 2026 - 09:00:17 Uhr

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