Beringter
Schleimrübling, Buchenschleimrübling, Schleimiger Wüstling, Beringter Buchenschleimrübling ESSBAR!
(Vitalpilz, Heilpilz)
MUCIDULA MUCIDA (SYN. OUDEMANSIELLA MUCIDA, AGARICUS
MUCIDUS)
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Bilder oben 1+2 von links: Gruber Fred
(Gottfrieding) © Bilder oben 3 und unten
1-2 von links: Can Yapici (Kusterdingen) ©
Bilder oben 5 und unten 8 von links: Ursula Roth ©
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Eigenschaften,
Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Neutral bis +/- rettichartig. |
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Geschmack: |
Weißkrautartig, leicht rettichartig. |
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Hut: |
1-8 (10) cm Ø, schleimig, weiß, manchmal von der Mitte aus bräunlich.
Huthaut gummiartig abziehbar, Rand gerieft oft
runzelig. |
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Fleisch: |
Weiß, dünn, zäh. |
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Stiel: |
1-10 (15) cm lang, 0,2-1 (1,2) cm Ø dick, weißlich bis bräunlich,
beringt, manchmal braun- bis schwarzbraun faserig oder genattert, Spitze
heller, Ring häutig. |
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Ring: |
Weiß, Rand alt dunkler schwarzbraun. |
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Lamellen: |
Weiß, im Alter
hellgelb, ausgebuchtet angewachsen und mit Zahn herablaufend. |
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Sporenpulverfarbe: |
Weiß bis cremeweiß
(13-18 x 12-15 µm, fast kugelig bis breit ellipsoid, hyalin, glatt.
Sporenwand: Verdickt, mit einem ausgeprägten, auffälligen Keimporus. Basidien
keulenförmig, oft 4-sporig. Pleurozystiden 80-120 x 20-40 µm, blasen- bis
sackförmig, utriform. Cheilozystiden zylindrisch bis keulig. HDS: Gelatinisiert,
aus schlanken Hyphen. Diese besteht aus einer dicken Schleimschicht, in der
Epikutishyphen eingebettet sind. |
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Vorkommen: |
Auf Totholz, Laubholz, meist Buche, selten Eiche, einzeln bis
büschelig, Folgezersetzer, Sommer bis Spätherbst. |
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Gattung: |
Rüblinge, Schleimrüblinge. |
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Verwechslungsgefahr: |
Grauer
Dachpilz, Weißer Dachpilz, Seidiger Dachpilz, Rußgrauer Dachpilz, Olivgrauer
Schneckling, Schleimigberingter Schneckling. |
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Kommentar: |
Er ist essbar, wenn auch etwas schmierig, schleimig ist. Die Wertigkeit
4 ist nur, weil er sehr dünnfleischig und stark schleimig ist. Ansonsten ist
er ein guter Speisepilz, einfach mal probieren. Er ist kaum mit anderen gefährlichen
Arten verwechselbar. |
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Vitalpilz (Heilpilz): |
In der Slowakei wird aus Reinkulturen ein Antimykotikum (Fungizidwirkstoffe: Strobilurin,
Mucidin) aus diesem Pilz gewonnen, das zur Bekämpfung von Hautpilzen
Verwendung findet. |
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Relativer Speisewert: |
123pilze: Relative Wertigkeit 4. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
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Fotos oben 1-2 von links: Jens Krüger © Bild
oben 5 von links: Peter
Kresitschnig © Bilder oben 7
und unten 7 von links: Ursula Roth ©
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Bilder oben 1+2
von links Nick Dürmüller (35700 Rennes – Frankreich) © Foto oben 3 von links: Herbert Grundmüller
(Schupo) © Bild oben 7 von links:
Josef Rösler (Hausham) ©
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Bilder oben 1 und unten 1-3 von links: Walter
Bethge (Landau) © Bilder oben 7+8 von
links: Gruber Fred (Gottfrieding) ©
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Bilder oben 4+5 von links:
Rudolf Wezulek ©
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Bild oben 1 von links: Veronika Weisheit (Rostock) © Bilder oben 2-7 von links: Volker Miske ©
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Bilder oben 1-2 von links:
Dieter Wächter (Thiersheim) © Bilder
oben 3+4 von links: Ursula Roth ©
Bilder oben 5+6 von links: Rudolf Wezulek © Bild oben 7 von links: Josef
Rösler (Hausham) ©
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Fotos oben 1-6 von links: Tolga
Kahraman (Sigmaringendorf) ©
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Bilder oben 1-7 und unten 1-7 von links:
Georg Probst ©
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Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 18. Oktober 2026 - 16:40:03 Uhr