awillbu1  Blauende Düngerling           atod1 GIFTIG (Psilocybin) ~~~ Halluzinogen ~~~

PANAEOLUS CYANESCENS (SYN. AGARICUS CYANESCENS, COPELANDIA CYANESCENS)

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-3 und unten 3-6 von links: Benjamin Dion (benjamindion) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png  Fotos oben 4 und unten 1+2+7 von links: Richard Kneal (bloodworm) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

 

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend, etwas pilzig.

Geschmack:

Mild, neutral.

Hut:

1-3 (4) cm Ø, blaugrau, Mitte bräunlich, alt blauschwarz.

Fleisch:

Weißlich, zur Stielbasis etwas ockerlich, im Alter blauschwarz.

Stiel:

Blaugrau, zur Basis dunkler bräunlich, ockerlich, fein bereift, feucht etwas wässrig.

Lamellen:

Lehmgrau, lehmbraun, später dunkler purpurschwarz, typisch für Düngerlinge fleckig-marmorierte Wände, Schneiden weißlich punktiert, auch mit braungrauen Tröpfchen behangen.

Sporenpulverfarbe:

Dunkel schwarzbraun (12-15 x 7-11 µm, glatt, elliptisch, mit einem Öltropfen, Basidien 4-sporig, Cheilocystidien 12 x 4 μm).

Vorkommen:

Weiden, Waldränder, Rasenflächen, Parks, gesellig wachsend, Folgezersetzer, Sommer bis Spätherbst.

Gattung:

Düngerlinge.

Verwechslungsgefahr:

Spitzkegeliger Kahlkopf, Böhmischer Kahlkopf, Halbkugeliger Träuschling mit Ring, Behangener Düngerling, Getropftschneidiger Düngerling, Dunkler Düngerling, Blauender Kahlkopf.

Bemerkung:

Der sehr ähnliche Blauende Kahlkopf ist weniger auf Rasenflächen zu finden und hat keinen wässrig durchscheinenden Stiel, weniger tropfende Lamellenwände sowie kleinere Sporen. Beide Arten werden von Laien gerne als eine Art interpretiert, was aber keineswegs der Fall ist.

Besonderheit:

Wirkt halluzinogen, weil Psilocybin enthalten ist, deshalb auch die bläuliche Verfärbung!

Kommentar:

Der Genuss erzeugt Rauschzustände, Blutdruckabfall, Wahnvorstellungen, Euphorie, Angst. Kann zu schweren Psychosen führen! Es wird dringend vor Kostversuchen gewarnt. Auch die Unterscheidung von Kahlköpfen oder Düngerlingen ist oft sehr schwierig und meist nur sicher mikroskopisch möglich!

Kann auch kultiviert werden. Der Besitz und Konsum sind in Deutschland und anderen Ländern strafbar!

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Panaeolus_cyanescens

Priorität:

2

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-7 und unten 1-5 von links: Benjamin Dion (benjamindion) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter Psilocybin-Arten die auch gern

als Drogenpilze Verwendung fanden:

 

 

CONOCYBE SILIGINEOIDES

PSILOCYBE CYANOFIBRILLOSA

PANAEOLUS ACUMINATUS

PSILOCYBE FAGICOLA

PANAEOLUS CYANESCENS         

PSILOCYBE HOOGSHAGENII

PANAEOLUS GUTTULATUS

PSILOCYBE ISAURI

PANAEOLUS SPHINCTRINUS

PSILOCYBE MEXICANA

PSILOCYBE ACUTISSIMA

PSILOCYBE MIXAEENSIS

PSILOCYBE ALLENII

PSILOCYBE PUGETENSIS

PSILOCYBE AZTECORUM

PSILOCYBE SEMILANCEATA

PSILOCYBE AZURESCENS

PSILOCYBE SEMPERVIVA

PSILOCYBE BAEOCYSTIS

PSILOCYBE STUNTZII

PSILOCYBE CAERULESCENS

PSILOCYBE TAMPANENSIS

PSILOCYBE CAERULIPES

PSILOCYBE YUNGENSIS

PSILOCYBE CORDISPORA

PSILOCYBE ZAPOTECORUM

PSILOCYBE CUBENSIS

PSILOCYBE BOHEMICA

PSILOCYBE CYANESCENS

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 29. Dezember 2019 - 17:36:14 Uhr