awillbu1  Langstieliger Düngerling, Kegeliger Düngerling, Rotbrauner Düngerling, Spitzer Düngerling             atod1  GIFTIG (Psilocybin-verdächtig) ~~~ Halluzinogen ~~~

PANAEOLUS ACUMINATUS (SYN. STROPHARIA ACUMINATA, PANAEOLUS RICKENII, COPRINARIUS ACUMINATUS)

 

 

 

 

 

 

Bilder oben 1-2 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©                                                Fotos oben 3 und unten 10 von links Caleb Brown (Joust) (mushroomobserver.org)

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Bilder oben 1-7 von links: Rudolf Wezulek ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Mild.

Hut:

1-3 (5) cm Ø, braun, graubraun, fleischrot, gelbbraun, rotbraun, fast rußig schwarzbraun, ausbleichend (hygrophan). Nach der Hygrophanität matt graubraun, lehmbraun bis tongelb. Jung ist der Rand gekerbt, glockig, spitzkegelig, kegelförmig, Scheitel dunkler.

Fleisch:

Grauweiß, alt graugelb bis bräunlich-wässrig, dünn.

Stiel:

3-8 (10) cm lang, 1-2 (2,5) mm dick, wirkt langstielig. Grundfarbe bräunlich, rot- bis schwarzbraun, jung intensiv weißlich bereift, genattert, oft mit feinen Guttationströpfchen behangen, hohl, steif-elastisch.

Lamellen:

Graubraun, dunkelgrab bis schwarzgrau, marmoriert, später schwärzlich, angeheftet, bauchig, alt schwarzbraun bis grauschwarz gescheckt oder marmoriert gesprenkelt. Die Schneiden  sind weißlich. Sie sind breit am Stiel angewachsen.

Sporenpulverfarbe:

Schwarz (unter dem Mikroskop dunkel rotbraun bis opak-schwarz: 9,7-16 x 7,6-11 µm, oval, stark abgeflacht, ellipsoid, mitraförmig, Qm = 1,3. In der Frontalansicht ausgeprägt zitronen- bis herzförmig. Im Profil eher elliptisch bis mandelförmig. Keimporus: Sehr deutlich und zentral an der Spitze liegend. Basidien 20-30,7 x 9,6-14 µm, zylindrisch-keulig, viersporig, Schnallen sind teilweise vorhanden. Cheilozystiden 35 x 6,5 µm, lageniform, mit welligem Hals, leicht kopfig, Hyphen septiert, 3,8-24,1 µm, hyaline gebildet, zylindrisch, Pleurozystiden fehlen. HDS-Pileipellis: Ein zelluläres Hymeniderm = aufgebaut wie eine Palisadenschicht, aus kugeligen bis birnenförmigen, dünnwandigen Zellen von ca. 15-28 µm Durchmesser, die reichlich braunes, intrazelluläres Pigment enthalten. Pileozystiden sind nur wenige sichtbar).

Vorkommen:

Waldwegen, Parks, Weiden, im grasigen Wald, auf Dung, meist vereinzelt, gesellig, Folgezersetzer, Sommer bis Spätherbst, selten, RL Schweiz (VU = verletzlich), RL D Deutschland.

Gattung:

Düngerlinge.

Verwechslungsgefahr:

Kleinster Düngerling, Glockendüngerling, Getropftschneidiger Düngerling, Dunkler Düngerling, Böhmischer Kahlkopf, Behangener Düngerling.

Kommentar:

Sehr vielgestaltig, oft nur mikroskopisch von anderen Düngerlingen richtig bestimmbar!

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%Bcngerlinge

Priorität:

2

 

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Fotos oben 1-4+8+9 von links Caleb Brown (Joust) (mushroomobserver.org)

 

 

 

 

Fotos oben 1-10 und unten 1-11 von links: R. Schneeweiss ©

 

 

Foto oben 4 von links Caleb Brown (Joust) (mushroomobserver.org)

 

 

 

Weiter Psilocybin-Arten, die gern

als Drogenpilze Verwendung fanden:

 

 

CONOCYBE SILIGINEOIDES

PSILOCYBE CYANOFIBRILLOSA

PANAEOLUS ACUMINATUS

PSILOCYBE FAGICOLA

PANAEOLUS CYANESCENS         

PSILOCYBE HOOGSHAGENII

PANAEOLUS GUTTULATUS

PSILOCYBE ISAURI

PANAEOLUS SPHINCTRINUS

PSILOCYBE MEXICANA

PSILOCYBE ACUTISSIMA

PSILOCYBE MIXAEENSIS

PSILOCYBE ALLENII

PSILOCYBE PUGETENSIS

PSILOCYBE AZTECORUM

PSILOCYBE SEMILANCEATA

PSILOCYBE AZURESCENS

PSILOCYBE SEMPERVIVA

PSILOCYBE BAEOCYSTIS

PSILOCYBE STUNTZII

PSILOCYBE CAERULESCENS

PSILOCYBE TAMPANENSIS

PSILOCYBE CAERULIPES

PSILOCYBE YUNGENSIS

PSILOCYBE CORDISPORA

PSILOCYBE ZAPOTECORUM

PSILOCYBE CUBENSIS

PSILOCYBE BOHEMICA

PSILOCYBE CYANESCENS

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 1. November 2026 - 16:51:59 Uhr

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