Blaufuß-Samthäubchen,
Blaufüßiges Samthäubchen
TÖDLICH GIFTIG!
GIFTIG ~ PSILO
~~~ Halluzinogen ~~~
CONOCYBE
CYANOPUS (SYN. PHOLIOTINA CYANOPUS, GALERULA CYANOPUS)
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Fotos oben 1+2 und
unten 3-5 von links: Psylosymon (mushroomobserver.org)
Fotos
unten 1+2 von links: Dmitriy
Bochkov (convallaria) (mushroomobserver.org) ![]()
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Stechend leuchtgasartig. |
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Geschmack: |
Mild, etwas adstringierend (leicht bitterlich). |
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Hut: |
1-2 (3) cm Ø, goldbraun, orangebraun, goldocker bis dunkelbraun, alt
grauocker, stark hygrophan. Mitte gebuckelt, dunkler, Rand weit gerieft, Haut
matt, feucht glänzend und am Rand schwach durchscheinend gerieft, leicht
schmierig. Alt oft fein runzelig. Habitus: Zunächst
halbkugelig bis kegelig, später flach gewölbt (konvex) bis fast ausgebreitet. |
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Fleisch: |
Im Stiel weißlich, unter der Huthaut braun, dünn, |
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Stiel: |
2-4 cm lang und sehr dünn ca. 1-1,5 mm Ø, weißlich,
ockerfarben, grauweiß, alt blass gelblichgrau, zur Basis hin dunkler braun.
Faserig-rillig, fadenförmig. Basis langsam blaugrün, graublau oder
intensiv azurblau verfärbend. Dies ist oft erst nach einiger Zeit oder beim
Trocknen sichtbar. Zur Basis meist knollig verdickt, ringlos. |
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Lamellen: |
Blass zimtbraun, goldocker, hellbraun, zimtbraun, alt rostbraun,
gedrängt stehend, frei wirkend, etwas angeheftet, dünn angewachsen. |
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Sporenpulverfarbe: |
Dunkler rost- bis zimtbraun, +/- etwas gelblich rotbraun (zimtbraun bis
honigbraun unter dem Mikroskop: 6,5-9,5 x 4,5-5,5 µm, ellipsoid, in der
Vorderansicht eiförmig, glatt, dickwandig, Keimporus zentral gelegen.
Cheilozystiden 15-20 x 6,5-7,5 µm, lecythiform, flaschenförmig mit einem klar
abgesetzten, kugeligen 3,5-4 µm breiten Köpfchen. Pleurozystiden nicht
vorhanden. Kaulozystiden 14-18 x 7-8,5 µm, überwiegend lecythiform,
dazwischen können vereinzelt keulige oder fadenförmige Elemente vorkommen, in
dichten Clustern am Stiel sitzend. HDS aus zelluläres Hymnoderm
= bestehend aus rundlichen bis keuligen Elementen, untermischt mit kleinen
Dermatozystiden). |
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Vorkommen: |
Rasenflächen,
auf Wiesen, Brachland, Grasflächen oder bei Moos, Frühling bis Spätherbst, RL
Schweiz (EN), RL-R Deutschland (extrem selten). |
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Gattung: |
Glockenschüpplinge (Samthäubchen, Mistpilzartige). |
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Verwechslungsgefahr: |
Runzeliges
Samthäubchen (tödlich), Behangener
Glockenschüppling, Rotbräunlicher Glockenschüppling. |
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Kommentar: |
Enthält
Psilocybin, wegen der blaugrünen Verfärbung! Psilocin (ist ein Indolalkaloid und zählt zu den Tryptamine) wurde bei
chemischen Untersuchungen nicht ermittelt, jedoch Psilocybin und Baeocystin; er
wirkt deswegen psychoaktiv. Weitere Substanzen, die leberschädigend wirken,
wie beim Runzeligen
Samthäubchen (tödlich) sind hier nicht auszuschließen. Vor
dem Genuss wird dringenst gewarnt! |
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Gifthinweise: |
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Gift: |
Die größte Gefährlichkeit ist hier eine Verwechslung mit dem tödlich giftigen
Gift-Samthäubchen, der ihm extrem ähnlich ist. Deren Toxine sind vergleichbar
mit dem grünen Knollenblätterpilz. Das Blaufuß-Samthäubchen als Drogenpilz zu sammeln
kann tödliche Folgen haben. |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
2 |
Weiter Psilocybin-Arten, die gern
als Drogenpilze Verwendung fanden:
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CONOCYBE SILIGINEOIDES |
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PSILOCYBE FAGICOLA |
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PSILOCYBE ISAURI |
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PSILOCYBE ACUTISSIMA |
PSILOCYBE MIXAEENSIS |
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PSILOCYBE AZTECORUM |
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PSILOCYBE SEMPERVIVA |
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PSILOCYBE CAERULESCENS |
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PSILOCYBE CAERULIPES |
PSILOCYBE YUNGENSIS |
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PSILOCYBE CORDISPORA |
PSILOCYBE ZAPOTECORUM |
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Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 21. Oktober 2026 - 18:17:05 Uhr