Runzeliger
Glockenschüppling,
Fadenglockenschüppling, Gift-Samthäubchen
TÖDLICH GIFTIG!
CONOCYBE
RUGOSA (SYN. PHOLIOTINA
RUGOSA,
PHOLIOTINA FILARIS, CONOCYBE FILARIS, PHOLIOTA RUGOSA, PHOLIOTA TOGULARIS VAR. FILARIS, PHOLIOTA FILARIS,
AGARICUS TOGULARIS VAR. FILARIS, AGARICUS MYCENOIDES)
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Bilder oben 1-3 von links: Dieter Wächter
(Thiersheim) ©
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Fotos oben 1-4 von
links: TaxoNerd (Taxo) (mushroomobserver.org)
Fotos oben 7-9von links: Richard Sullivan (enchplant)
(mushroomobserver.org) ![]()
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Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen): |
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Geruch: |
Unbedeutend,
neutral. |
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Geschmack: |
Mild.
Wegen akuter Lebensgefahr niemals Geschmacksproben
durchführen!
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Hut: |
1-2 (4) cm Ø,
ockerbraun, gelbbraun, hellbraun, lebhaft goldocker, matt-beige, feucht
rotbraun, dünnfleischig, hygrophan, Rand bis fast zur Mitte feucht
durchscheinend gerieft. Hutmitte oft charakteristisch runzelig oder uneben.
Habitus: Kegelig, glockig bis flach-konvex, oft mit einem kleinen zentralen
Buckel oder einer leichten Vertiefung (Nabel). Die Oberfläche ist hygrophan (stark
feuchtigkeitsabhängig verfärbend): |
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Fleisch: |
Hellbraun bis ockerlich,
dünn, faserig. |
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Stiel: |
1,5-6
cm lang, 1-3 mm Ø dick, weißlich-ocker,
gelblich, ocker, schmutzig braun gefleckt, bereift, zur Basis dunkler,
gebrechlich, hohl, mit deutlichem, häutigem Ring. |
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Ring: |
Hellgelb, weißlich,
häutig, grob gerieft, spät erst vergänglich. Ein auffälliger, meist dauerhafter,
weißlicher bis blasser Stielring. Er ist oft verschiebbar (beweglich) und
oberseits fein gerieft. Im Alter verfärbt er sich durch herabfallenden
Sporenstaub oft rostbraun. |
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Lamellen: |
Ockerlich, blass
rostbraun, goldocker, entfernt stehend, mit den vielen Zwischenlamellen dicht
stehend erscheinend, dünn, schmal angewachsen, Schneiden sind unter der Lupe
oft fein weißlich gezähnelt oder bewimpert. |
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Sporenpulverfarbe: |
Rostbraun, zimtbraun
(8-12,6 x 5-6,8 µm, elliptisch, glatt, dickwandig, Wand ca. 0,5 µm dick. Spitze
mit 1-1,5 µm breitem Keimporus. Basidien 20-25 x 6-8 µm, keulenförmig, meist viersporig.
Cheilozystiden 30-35 x 6-8 µm, flaschenförmig)mit einem meist recht langen,
schlanken Hals und stumpfer bis leicht kopfiger Spitze. Dünnwandig und
hyalin. Hinweis: Keine lecythiformen = kegel- bis stecknadelkopfartigen
Zystiden wie bei typischen Conocybe-Arten ohne Ring. Pleurozystiden fehlen. Die
Lamellenflächen weisen keine Zystiden auf. HDS besteht aus einer Schicht
aufrechter, birnen- bis blasenförmiger Zellen, die bis zu 25 µm breit werden
können. An den Hyphensepten befinden sich Schnallenverbindungen). |
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Vorkommen: |
Laubwald, Wiesen,
Parks, Rasen, Gärten, bei grasigen Stellen, Holzspänen, auf gemulchten
Flächen, in Blumentöpfen, Folgezersetzer, Spätsommer bis Spätherbst, RL-G
Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes). |
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Gattung: |
Glockenschüpplinge
(Samthäubchen, Mistpilzartige). |
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Verwechslungsgefahr: |
Blaufuß-Samthäubchen,
Behangener Glockenschüppling, Rotbräunliche
Glockenschüppling, Krönchen Glockenschüppling,
Gerieftes
Samthäubchen, Frühlings-Glockenschüppling,
Langstieliges
Samthäubchen, Ockerstreifiges
Samthäubchen, Milchweißes
Samthäubchen, Gifthäubling, Winziger
Glockenschüppling. |
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Besonderheit: |
In dem Pilz wurde das Gift Amanitin
gefunden = Knollenblätterpilzgift (tödlich)! |
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Kommentar: |
Wenn kleine
Kinder im Garten solche Pilze verzehren ist sofortige Einlieferung in eine
Klinik erforderlich! |
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Gifthinweise: |
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Giftigkeit: |
Ca. 0,2 bis 0,4 mg Amatoxine pro Gramm Frischgewicht. Die Menge an
Amatoxinen ist im Verhältnis zu seiner
geringen Größe außerordentlich
hoch und absolut vergleichbar mit
der Toxinkonzentration des Grünen Knollenblätterpilzes (Amanita phalloides). |
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Wiki-Link: |
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Priorität: |
1 |
Weitere Bestimmungshilfen und Informationen
hier:
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 21. Oktober 2026 - 18:12:29 Uhr