awillbu1  Flockenstieliger Dachpilz, Samtiger Dachpilz, Pouzarenzdachpilz                          ESSBAR! 

PLUTEUS PODOSPILEUS (SYN. AGARICUS SPILOPUS, PLUTEUS NANUS VAR. PODOSPILEUS, PLUTEUS PSICHIOPHORUS VAR. SETICEPS, PLUTEUS MINUTISSIMUS F. MAJOR, LEPTONIA SETICEPS, PLUTEUS SETICEPS VAR. CYSTIDIOSUS, PLUTEUS PODOSPILEUS VAR. MINUTISSIMUS)

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-2 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©       Fotos oben 3 und unten 1-6 von links: Jacob Kalichman (Pulk) (mushroomobserver.org)    Fotos unten 7-8 von links: zaca (mushroomobserver.org)

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral, nicht rettichartig, wie bei dem Rehbraunen Dachpilz, eventuell etwas unangenehm, gummiartig.

Geschmack:

Mild, angenehm.

Hut:

2-4 (5) cm Ø, dunkelbraun, umberbraun, schokobraun, rehbraun, kastanienbraun, fein samtig, mit hyalinen aufragenden Härchen, etwas aderig-runzelig oder gerieft aussehend. Der Rand ist meist scharf und ungerieft, selten alt etwas gerieft. Habitus: Jung glockig, dann konvex bis flach ausgebreitet, oft mit einem kleinen, stumpfen Buckel in der Mitte.

Fleisch:

Weißgrau, schmutzig weiß, wässrig graubraun, im Hut wässrig dunkelgrau, graubraun, im Stiel grau, beigegrau, dünnfleischig.

Stiel:

3-5 (6) cm lang, 3-5 (6) mm Ø dick, weiß, mit weißlichen bis hell bräunlichen kleinen Schuppen besetzt. Basis verdickt mit weißlichem Myzelfilz. Spitze ist leicht vom Hutfleisch abtrennbar.

Lamellen:

Jung weiß, cremegrau, später rosa bis beigerosa, frei, gedrängt stehend, Schneiden weißlich, fein gekerbt, teils glatt.

Sporenpulverfarbe:

Rosa (4-7,2 x 3,5-6,3 µm, rundlich bis breit elliptisch, glatt, inamyloid, Q = 1-1,3, Basidien 15-32 x 6-11 µm, keulenförmig, viersporig, Schnallen vorhanden. Cheilozystiden 30-62 x 11-30 µm, keulig, breit spindelig, birnenförmig, utriform, büschelig. Pleurozystiden 20 x 65 µm, spindelig bis breit keulig oder utriform, nur wenige vorhanden. Hutdeckschicht besteht aus einer Mischung von aufrechtstehenden, keulig-blasigen bzw. birnenförmigen Zellen und dazwischenliegenden, langgestreckten, zylindrisch-spindelig zugespitzten Elementen. Die Endzellen messen ca. 100-160 x 10-15 µm. Schnallen in den Hyphengeweben teils vorhanden).

Vorkommen:

Wald, Wegränder, Parks, an totem Laubholz, Sägespäne, im Boden verrotteten Holz, Folgezersetzer, Frühsommer bis Herbst.

Gattung:

Dachpilze.

Verwechslungsgefahr:

Rehbraunen Dachpilz, Aderiger Dachpilz, Runzeliger Dachpilz, Goldbrauner Dachpilz, Grauer Dachpilz. Fast identisch wäre noch der seltene Trügerische Dachpilz (Verwechselbarer Dachpilz) = PLUTEUS INSIDIOSUS.

Bemerkung:

Bei Dachpilzen kann der Stiel vom Kopf abgetrennt werden und es entsteht ein kreisrunder Krater.

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 4.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Dachpilze

Priorität:

2

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-6 von links: zaca (mushroomobserver.org)

 

Fotos oben 1-6 und unten 1-6 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-2 von links: zaca (mushroomobserver.org)    

 

 

 

… zur Information: Liste der häufigsten Dachpilzarten awillbu1

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 27. Oktober 2026 - 19:21:48 Uhr

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