awillbu1  Gelbstieliger Muschelseitling, Gelbstieliger Zwergknäueling, Später Seitling, Gelbe Muscheling, Mukittake              UNGENIESSBAR! 

PANELLUS SEROTINUS (SYN. SARCOMYXA SEROTINA, PLEUROTUS SEROTINUS VAR. ALMENI, HOHENBUEHELIA SEROTINA, PLEUROTUS SEROTINUS VAR. FLACCIDUS, PANUS SEROTINUS)

 

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Bild oben 2 und unten 1 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©

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Bild oben 3 von links: Erich Schlotterbeck (72585 Riederich) ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Leicht pilzig.

Geschmack:

Mild, schnell leicht bitterlich.

Hut:

3-15 (22) cm Ø, grünbraun, grünocker, schwarzbraun, grau bis graubraun, muschelförmig, fein braunfilzig, Hutfarben können veränderlich sein, Rand jung eingerollt.

Fleisch:

Weißlich bis ockerlich, zäh.

Stiel:

Ockergelblich, grüngelb bis gelbbraun mit bräunlichen Schüppchen, kurz, zur Anwachsstelle zugespitzt.

Lamellen:

Jung weißlich, später cremegelb, ockerlich, gedrängt stehend, gerade angewachsen, am Stiel herablaufend.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (3,5-6 x 0,7-2 µm).

Vorkommen:

Auf Laubholz wachsend, gerne auch mit dem Austernseitling an einem Stamm, Folgezersetzer oder teilweise auch parasitär, Herbst bis Frühling.

Gattung:

Muscheling (früher: Zwergknäuelinge, Muschelseitlinge).

Verwechslungsgefahr:

Austernseitling, Rillstieliger Seitling, Berindeter Seitling, Ulmenrasling, Geschichteter Zähling, Runzelhütiger Zähling.

Besonderheit:

Der Pilz gilt allgemein als essbar. Es gab aber (umstrittene) Informationen, dass er Giftstoffe enthält. Diese reichern sich in den Fettzellen des eigenen Körpers an. Diese Giftsubstanzen werden freigesetzt, wenn eine Gewichtsabnahme erfolgt! Des Weiteren sind geringe Mengen krebserregende Substanzen in diesem Pilz gefunden worden.

Diskussion: http://www.pilzepilze.de/cgi-bin/webbbs/parchive2002.pl?read=23589 .

Die Giftigkeit ist bisher sehr umstritten und bedarf sicherlich einer weiteren Erforschung dieses Pilzes!

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Einige berichten über Giftigkeit des Pilzes, andere wiederum bezeichnen diesen Pilz als möglichen Heilpilz gegen Lebererkrankungen. So eine Studie aus Japan vom Sommer 2011: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21787451 .

In Japan wird er als Mukitake bezeichnet und gezüchtet.

Bemerkung:

Wir würden ihn aus Sicherheitsgründen nicht verzehren, außerdem schmeckt er nur muffig!

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gelbstieliger_Muschelseitling

Priorität:

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: Bilder oben 3+4 von links; Alfons Reithmaier ©   Bilder oben 6+7 und unten 5+6 von links: Jens Krüger ©

 

 

 

 

 

 

Bild unten 1-3 im alten schon einmal gefrorenen Zustand:   Bilder oben 7+8 und unten 4-6 von links: David Loidl ©   Bilder unten 7+8 von links: Ursula Roth ©

 

 

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Bild oben 4 von links: Klaus Stangl (Bindlach) ©

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 14. November 2019 - 20:03:37 Uhr

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