awillbu1  Ockerbrauner Prachtritterling                                    UNGENIESSBAR! 

GERHARDTIA BOREALIS (SYN. TRICHOLOMA BOREALE, AGARICUS BOREALIS, LYOPHYLLUM BOREALE, LYOPHYLLUM INCARNATOBRUNNEUM, GERHARDTIA SERIA, GERHARDTIA INCARNATOBRUNNEA, LYOPHYLLUM SERIUS, RHODOCYBE CALOCYBOIDES)

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-2 von links: Patrick Booth (patbooth33) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Pilzig bis obstartig aromatisch angenehm, auch mit leichtem Mehlgeruch.

Geschmack:

Mild, etwas süßlich.

Hut:

4-9 (11) cm Ø, bräunlich, ockerbraun, lehmbraun, orangebraun, rotbraun, orangefuchsig, Hutfarbe oft dem Brätling ähnlich. Oberfläche ungerieft, glatt, matt, nicht hygrophan.

Fleisch:

Weiß, cremefarben, fest.

Stiel:

3-6 (7) cm lang, 1-2 (2,5) cm Ø dick, hellbraun, schmutzig cremefarbenen, cremeweiß, gelbbeige, +/- auch ockerbraun fleckig, Spitze weiß.

Lamellen:

Weiß, beige, ausgebuchtet angewachsen, +/- selten auch etwas mit Zahn herablaufend, mit kleinem Burggraben sowie kürzeren Zwischenlamellen, Schneiden unregelmäßig wellig-gezahnt.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (4,7-5,9 x 2,6-3,4 µm, ellipsoid, apikal meist etwas verschmälert, hyalin, inamyloid, indextrinoid, Q = 1,5-1,9, in Kongo +/- punktiert erscheinend, sonst nicht kongophil, Basidien 18-35 x 4-7 µm, Schnallen fehlen, viersporig, Lamellentrama ohne Schnallen, Lamellenschneiden ohne Zystiden, max. mit fädigen, sterilen Zellen, Zellen der Hutdeckschicht ca. 1,5-4,5 µm, Schnallen fehlen, Endzellen abgerundet). 

Vorkommen:

Mischwald, gern bei Fichten im Nadelstreu, gern auf saurem Boden, Sommer bis Spätherbst, meist sehr selten und kaum bekannt.

Gattung:

Ritterlinge, Ritterlingsverwandt (GERHARDTIA).

Verwechslungsgefahr:

Weißbrauner Ritterling, Getropfter Ritterling, Brandiger Ritterling, Gelbblättriger Ritterling, Gelbfleischiger Ritterling, Kreussporiger Ritterling, Brätling, Orangeroter Mairitterling.

Kommentar:

Braune Ritterlinge sind als Speisepilze meist nur wenig geeignet, einige Arten giftig! Wegen der Seltenheit dieser Art sind seine Gefährlichkeit unbekannt. Möglicherweise giftig oder auch essbar.

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Gerhardtia

Priorität:

3

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 7. Juni 2020 - 21:59:31 Uhr

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