awillbu1  Orangeschneckling, Terpentinschneckling, Weißtannenschneckling          UNGENIESSBAR! 

 

HYGROPHORUS PUDORINUS (SYN. AGARICUS PUDORINUS, HYGROPHORUS PUDORINUS VAR. FRAGRANS)

 

Terpentinschneckling5

TerpentinSS

OrangeSchneck5

Terpentin-schn

 

Terpentinschneckling4

Terpentins

 

 

Bilder oben 2+4 von links: Josef Rösler (Hausham) ©   Foto oben 3 von links: walt sturgeon (Mycowalt) (mushroomobserver.org)

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Terpentinartig, Petroleum, Heizöl, harzig, süßlich oder nach Kokosflocken, bisweilen auch unbedeutend.

Geschmack:

Mild, terpentinartig, Petroleum, Heizöl, harzig, bei Kostversuch sofort als unangenehm wahrnehmbar.

Hut:

3-17 (22) cm Ø, kann sehr groß werden im Spätherbst, ansonsten meist nur maximal 8-10 cm Ø, blass orange, lachsfarben, rosaorange, ocker- bis gelborange, Mitte meist dunkler, Haut wachsartig, orangerosa, etwas fleckend, feucht etwas klebrig aber kaum oder nicht schmierig oder schleimig, Rand eingebogen, meist wellig, gesägt, gekerbt.

Fleisch:

Weiß, unter der Huthaut orangegelb bis orangerosa, fest.

Stiel:

3-13 (16) cm lang, 0,5-2,5 (3) cm dick, weißlich, zur Spitze etwas beflockt, manchmal gelblich verfärbend,  oder auf Druck orangerosa fleckend, leicht schmierig, voll.

Lamellen:

Weiß bis hellorange, gelborange, lachsfarben, gerade angewachsen, +/- etwas bogig zum Hut, später mit Querverbindungen am Grund.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (7-12 x 4,5-6,5 µm, ellipsoid, glatt, hyalin in KOH, inamyloid, Basidien bis etwa 55 µm lang, viersporig, 4-Sterigmen, Zystiden fehlen).

Vorkommen:

Nadelwald, meist Weißtannenbegleiter aber auch Fichte, Tanne usw.., bevorzugt kalkreichen Boden, Symbiosepilz, Sommer bis Spätherbst, häufig.

Gattung:

Schnecklinge, keine Giftpilze in dieser Gattung.

Verwechslungsgefahr:

Waldschneckling, Elfenbeinschneckling, Isabellrötlicher Schneckling, Orangefalber Schneckling, Goldgelber Schneckling, Orangegelber Lärchenschneckling, Schmalsporiger Orangeschneckling, Orangeellerling, Orangeroter Mairitterling.

Kommentar:

Dieser Pilz gilt in mancher Literatur als essbar - vergiss es, er schmeckt fürchterlich. Wir testeten diesen Pilz, er schmeckt wie er riecht – nach Petroleum! Er soll dieses Terpentin-Geschmack abgekocht etwas verlieren und dann genießbar sein. Ungiftig ist er und die Geschmäcker sind sehr verschieden. Einfach selbst testen ob er zusagt.

Chemische Reaktionen:

Bei frischen Pilzen auf dem Hut mit KOH goldgelb, goldorange bis kanariengelb verfärbend. Bei trockenen alten Pilzen nur etwas gelblich. In den Lamellen keine Verfärbung. Guajak im Fleisch goldgelb mit leichtem grünlichem Hauch, Natriumlauge gelblich.

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 6.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Orange-Schneckling

Priorität:

1

 

Terpentin-schn3

OrangeSS

OrangeSS2

Terpentinschneckling

 

Terpentin-schn2

Terpentinschneckling2

 

 

Bilder oben 1+2 von links: Rudolf Wezulek ©

OrangeSchneck2

OrangeSchneck4

 

 

 

OrangeSchneck3

 

 

 

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 23. November 2020 - 00:34:25 Uhr

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