awillbu1  Schwarzweiße Rippen-Becherlorchel, Schwarzweißer Rippenbecherling, Schwarzweiße Lorchel     UNGENIESSBAR!   bis bedingt ESSBAR! 

HELVELLA LEUCOMELAENA (SYN. PAXINA LEUCOMELAENA, PEZIZA LEUCOMELA, PEZIZA LEUCOMELAENA, PEZIZA LEUCOMELAS, ACETABULA LEUCOMELAENA, ACETABULA LEUCOMELAS)

 

Schwarzweisse Rippen-Becherlorchel (Helvella leucomelaena)1

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder oben 1+2+4+5 und unten 6-8 von links: Gruber Fred (Gottfrieding) ©  Bild 3 von links: Hans Hartz ©  Bild unten 1 von links: Uwe Hückstedt - Bergen ©   Fotos unten 2-5 von links: Elsa (pinknailsgirl) (mushroomobserver.org)

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend.

Geschmack:

Mild, süßlich.

Fruchtkörper:

1-3 (4) cm Ø, grau bis schwarzbraun, zum unteren Stielbereich weißlich, becherförmig, pokalförmig.

Fleisch:

Weiß, zäh, elastisch, teils etwas hart.

Stiel:

Weißlich, längsgerippt, tief im Erdreich sitzend.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (16,2-26,2 x 10-15 µm, ellipsoid, mit einem Öltropfen, hyalin, glatt. Asci 270-331 x 10,6-13,2 µm, zylindrisch, achtsporig, J -, Paraphysen 2,8-4,3 µm Ø, fadenförmig, septiert, zum Scheitel hin keulig oder kopfig erweitert. Sie enthalten oft bräunliche Pigmente, welche der Fruchtschicht ihre dunkle Färbung verleihen. Die Becheraußenseite, besteht aus einer rundlich-eckige Zellstrukturen. Die äußeren Zellen laufen oft in kurzen, hyphenartigen Haarbüscheln aus, was dem Pilz makroskopisch eine leicht kleiige oder feinsamtige Oberfläche verleiht). 

Vorkommen:

Nadelwald, gern Kiefern oder Fichten, sandigen, kalkhaltigen Wäldern, Kiesgruben, Folgezersetzer, Frühling bis Sommer, sehr selten.

Gattung:

Lorcheln, Becherlorcheln.

Verwechslungsgefahr:

Kleine Becherlorchel, Kastanienbrauner Becherling, Morchelbecherling, Schwarzweiße Scheibenlorchel, Schüsselförmige Lorchel, Rippenstielige Lorchel.

Kommentar:

Prinzipiell wäre er essbar. Dennoch gilt für fast alle Lorchelarten, sie sind meistens keine Speisepilze. In fast allen Lorchelarten wurde das Gift Gyromitrin festgestellt. Es verursacht bei unzureichender Zubereitung, möglicherweise Organschädigungen.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Helvella_leucomelaena

Priorität:

2

 

 

 

Bilder oben 1-3 von links: Gruber Fred (Gottfrieding) ©   Fotos oben 4-6 und unten 1-5 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 31. Mai 2026 - 08:50:38 Uhr