awillbu1  Kleine Becherlorchel                                          atod1 GIFTIG!     …gilt als verdächtig giftig!            

HELVELLA CONFUSA (SYN. HELVELLA SOLITARIA)

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1+2 und unten 1-3 von links: Rebecca Schneeweiss (6632 Ehrwald / Tirol AT) ©      Fotos oben 3+4 und unten 4-9 von links: Gerhard Koller ©

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unauffällig bei jungen Pilzen, erdig und dumpf bei älteren Exemplaren.

Geschmack:

Mild, roh giftig.

Fruchtkörper:

1-3 (4,5) cm Ø, hellbraun, gelbbraun, graubraun, dunkelbraun, selten schwarzbraun, auch mit lilafarbenem Ton, kelch- oder becherförmig, hochlaufenden, kräftigen Rippen an der Außenseite, oft auch etwas samtig-kleiig. Feine Haare an der Becheraußenseite, diese sind keulenförmig, einfach septiert.

Fleisch:

Weiß, cremefarben, hellbraun, blassgrau, brüchig, zäh, dünnfleischig.

Stiel:

Weißlich, schmutzig weiß, hellgrau bis hellbraun, kurz, gerippt mit kräftigen Gruben, später in Becherform übergehend, vom Hutteil zur Basis weißlich werdend, selten gelblich oder marmoriert erscheinend, feinkleiig.

Sporenpulverfarbe:

Weiß, grauweiß, jung transparent (20-25,4 x 12,5-16,6 µm, breitellipsoid, mit einem großen und teils mit mehreren kleinen Öltropfen, Q = 1,3-1,8, Asci achtsporig, Paraphysen filiform, septiert, Becheraußenseite mit einfach septierten und keulenförmigen Haaren).

Vorkommen:

Weg- und Straßenrändern, schattigen Laub- und Nadelwäldern, Gärten, Parks, oft bei Pappeln, gern vergrabenem Totholz oder Stümpfen, grasiger Waldwegrand, Lehmboden, in tiefen feuchten Moosen, gern unter Fichte, bevorzugt kalkreiche Bodenverhältnisse, gesellig wachsend, Folgezersetzer, meist Frühsommer bis Herbst, sehr selten.

Gattung:

Lorcheln (HELVELLA), Becherlorcheln.

Verwechslungsgefahr:

Schwarzweiße Rippen-Becherlorchel, Schüsselförmige Lorchel (dunkler kastanienbraun), Rippenstielige Lorchel (kleiner), Rundspor-Lorchel, Schwarzbraune Becherlorchel, Rötliche Becherlorchel, Blasiger Becherling, Kerbrandiger Napfbecherling, Kastanienbrauner Becherling, Anemonenbecherling, Scharbockskraut-Sklerotienbecherling.

Kommentar:

Enthält größere Mengen Gyromitrin und sollte für Speisezwecke nicht verwendet werden.

Chemische Reaktionen:

Mit KOH keine Reaktion auf Fleisch und Haut.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lorcheln

Priorität:

2

 

 

 

Fotos oben 1-5 von links: Gerhard Koller ©  Fotos oben 6-8 von links: Rebecca Schneeweiss (6632 Ehrwald / Tirol AT) ©

 

 

Fotos oben 1-10 und unten 1-8 von links: Rebecca Schneeweiss (6632 Ehrwald / Tirol AT) ©

 

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 25. Juni 2020 - 20:00:26 Uhr