awillbu1  Verbogene Milchling                                                                  UNGENIESSBAR! 

LACTARIUS FLEXUOSUS (SYN. LACTARIUS FLEXUOSA, LACTARIUS ROSEOZONATUS)

                                                                                              

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 2+3 von links: Gerhard Koller ©     Illustration 4 von links: Pine Woods & C. Hayward Forest 1881 – Copyrighfrei   Fotos oben 4 und unten 6-8 von links: Andrew Tomlinson (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

 

 

Fotos oben 1-5 von links: Dmitriy Bochkov (convallaria) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png  Fotos oben 6-8 von links: Andrew Tomlinson (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Obstartig, würzig.

Geschmack:

Sofort sehr scharf.

Hut:

4-10 (12) cm Ø, mausgrau, graubraun, lilagrau, rosalila, meist gezont, trichterförmig eingedellt, Rand lange eingebogen, glatt und scharfkantig, regelmäßig gezont kreisförmig, unregelmäßig verbogen, Haut feucht klebrig, glänzend, alt rissig.

Fleisch:

Weißlich.

Milch:

Weiß, unveränderlich, sofort sehr scharf.

Stiel:

2-5 (7) cm lang, 0,7-3 (4) cm Ø dick, jung weißlich, gern helllila, Spitze leicht bereift, Basis gelbocker, verjüngt, kahl, fein gefasert, schwach aderig-rillig, zylindrisch, nach unten verjüngt, voll, später wattig-ausgestopft.

Lamellen:

Hell-gelb, Hell-cremefarben, mit rosa Ton, später orangeocker, angewachsen, einige gegabelt, mit Zwischenlamellen.

Sporenpulverfarbe:

Hellgelblich (7-8 x 5,8-8 µm, rund, fast kugelig, warzig, gratig ca. 0,5-1 µm hoch, amyloid, Q = 1-1,4, Basidien 40-55 x 8,5-11 µm, keulenförmig, viersporig, selten zweisporig, Cheilozystiden 30-70 x 6-8 µm, zylindrisch, spindelig, laufen nach oben spitz zu, HDS Pileipellis ca. 50-100 µm dick, Ixocutis mit ca. 2-6 µm breiten gelatinierten Hyphen).  fruchtig-sauer. Die weiße, unveränderliche und reichlich fließende Milch schmeckt sofort sehr scharf.

Vorkommen:

Mischwald, gern Nadelwald, Fichte, Tanne, Buche, Symbiosepilz, Sommer bis Herbst, selten, RL Schweiz (VU = verletzlich), RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes).

Gattung:

Milchlinge.

Verwechslungsgefahr:

Nordischer Milchling, Graugrüner Milchling, Gebänderter Hainbuchenmilchling, Haselmilchling, Graufleckiger Milchling, Blasser Duftmilchling, Grüner Milchling, Verbogene Milchling, Graubrauner Mittelmeermilchling.

Besonderheit:

Graue Milchlinge sind meist scharf und nur zum Silieren geeignet.

Kommentar:

Ein sehr seltener Milchling! Wird oft mit andere Milchlingsarten verwechselt und ist daher kaum bekannt.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Verbogener_Milchling

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Samstag, 13. Juni 2020 - 21:01:48 Uhr

“