awillbu1  Braunvioletter Brandstellenbecherling, Violetter Becherling, Ungestielter Kohlenbecherling, Feuerstellenbecherling            UNGENIESSBAR! 

GEOSCYPHA VIOLACEA (SYN. PEZIZA VIOLACEA, PLICARIA VIOLACEA, ALEURIA VIOLACEA, MOLLISIA VIOLACEA, HUMARIA VIOLACEA, GALACTINIA VIOLACEA, PEZIZA PRAETERVISA SENSU, PEZIZA VIOLACEA VAR. PURPURASCENS, PEZIZA VIOLACEA F. TERRICOLA)

 

 

 

 

 

 

 

Bilder oben 1-2 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©

Fotos oben 1-3 von links Alan Rockefeller (mushroomobserver.org)   Fotos oben 4 von links: Nathan Wilson (nathan) (mushroomobserver.org)     Foto oben 5 von links: Richard Sullivan (enchplant) (mushroomobserver.org)  

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend bis etwas pilzig.

Geschmack:

Mild.

Fruchtkörper:

Ca. 1-4 (7) cm Ø, innen lilabraun, runzelig, glatte Oberfläche, Außen gelb, braunlila, blasslila, hellbraun, weißlich, schuppig, flockig, kleiig. Die Scheibe ist rosa bis violett.

Fleisch:

Weiß, blassgelb bis hell gelblich-lila, dünn.

Stiel:

Kein Stiel oder höchstens nur einen kurzen Ansatz aus Mycel.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (13-15,5 x 7,5-8,5 µm, ellipsoid bis breit-elliptisch, glatt, ohne Öltropfen, hyalin. Asci zylindrisch, typischerweise 200-250 x 10-15 µm, achtsporig, J+ Amyloid, die Spitze färbt sich in Lugol/Melzers Reagenz blau. Die Paraphysen sind fadenförmig, an der Spitze oft leicht keulig verdickt oder sanft gebogen. Mit violetten bis bräunlichen Pigmentgranula, dies ist verantwortlich für die Färbung der Fruchtschicht).

Vorkommen:

Gern Auwälder, Nadel-Auwälder, häufiger auf verbrannter Erde, an Feuerstellen, Brandstellen, nackter Erde, er ist aber auf normalem Waldboden zu finden, meist kalkreicher Boden, Folgezersetzer, Sommer bis Herbst.

Gattung:

Becherlinge

Verwechslungsgefahr:

Braunvioletter Becherling (auf Holz Lilabecherling), Übersehener Becherling, Violettmilchender Becherling, Kronenbecherling, Gelbfleischiger Becherling, Kastanienbrauner Becherling, selten und nur mikroskopisch sicher trennbar wären der Isabell-Becherling (Purpurbrauner Becherling var. Janthina) = PEZIZA SUBISABELLINA oder der einzigartige Gerard's Violettbecherling = PEZIZA GERARDII.

Vergleich:

Braunvioletter Becherling (GEOSCYPHA TENACELLA) = meistens auf Holz, Scheibe braun bis violett (Sporen 13,5-17,5 x 7,8-10 µm, hyalin, ellipsoid, Ornament aus vereinzelten, flachen und sehr feinen Warzen bestehend, Q = 1,6-2,0, Vm = 650 µm³, mit zwei Öltropfen, Paraphysen filiform).

Braunvioletter Brandstellenbecherling (GEOSCYPHA VIOLACEA) = größtenteils auf Erde, gerne Brandstellen, Scheibe rosa bis violett (Sporen 13-15,5 x 7,5-8,5 µm, ellipsoid, glatt. Asci zylindrisch, typischerweise 200-250 x 10-15 µm; achtsporig).

Übersehener Becherling (PEZIZA PRAETERVISA) = überwiegend auf Erde, Scheibe violettrosa, Außenhaut meist gelbbraun (Sporen 10-13 x 6,5-8 μm, elliptisch. Asci sind zylindrisch und werden ca. 175-200 x 8,5-10 μm, Paraphysen fadenförmig, teils gegabelt).

Eine sichere Unterscheidung dieser Arten ist vorwiegend nur per Mikroskop möglich. Einige Autoren trennen diese 3 Arten teilweise nicht und bezeichnen ihn als Violetten Becherling.

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Peziza_violacea

Priorität:

2

 

 

 

 

Foto oben 1 von links Alan Rockefeller (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Sonntag, 24. Mai 2026 - 19:54:53 Uhr

 

 

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