awillbu1  Psilocybin Trüffel, Früchte der Utopie, Atlantis-Kahlkopf             atod1  GIFTIG ~ PSILO ~~~ Halluzinogen ~~~

PSILOCYBE ATLANTIS (SYN. SCLEROTIA ATLANTIS)

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-5 und unten 1-4 von links: Lizard King - https://en.wikipedia.org/wiki/Psilocybe_atlantis http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png     Fotos unten 5-8 von links: Caleb Brown (Caleb Brown) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Unbedeutend.

Geschmack:

Mild.

Hut:

1-2,5 (4) cm Ø, haselnussbraun, mit leichter Papille, faserig-gerieft, Rand dunkler, hygrophan.

Fleisch:

Gelblich, gelbbraun.

Stiel:

Hellbräunlich, blau-weißlich bereift, Basis flachknollige Verdickung. In der Natur werden Sklerotien durch den Pilz als eine Form des Schutzes vor Waldbränden produziert. Oft wird auch der Sklerotien-Bestandteil als Drogenpilz angeboten. Dieses sieht aus wie eine kleine Trüffel.

Lamellen:

Grau, graubraun, ausgebuchtet und fein angewachsen, entfernt stehend, Schneiden heller, weißlich, mit Zwischenlamellen, alt dunkelblau schwärzend.

Sporenpulverfarbe:

Dunkelbraun (8-11 x 3-6 µm, elliptisch, mit breitem Keimporus).

Vorkommen:

Bevorzugt in Gebirgsgegenden (natürliches Vorkommen meist USA, wird aber weltweit schon gezüchtet), wärmeliebend, Folgezersetzer, Spätsommer bis Spätherbst, wird als Droge kultiviert. Er wird gern kultiviert und wie der Mexikokahlkopf (PSILOCYBE MEXICANA) im Internet als Zuchtform angeboten.

Gattung:

Kahlköpfe.

Verwechslungsgefahr:

Mexikanischer Kahlkopf (eng damit verwandt), Papillenkahlkopf (Mexikokahlkopf), Stattlicher Kahlkopf (ungeriefter Hutrand), Böhmischer Kahlkopf (Lamellen mehr grau), Blauende Düngerling (PANAEOLUS CYANESCENS), Spitzkegeliger Kahlkopf (extrem PSILOCYBIN-GIFTIG), Halbkugeliger Träuschling mit Ring, Behangener Düngerling, Getropftschneidiger Düngerling, Dunkler Düngerling.

In ähnlicher Sklerotien-Form werden auch noch PSILOCYBE PANDORA, PSILOCYBE HOLLANDIA und PSILOCYBE UTOPIA angeboten.

Besonderheit:

Wirkt stark halluzinogen! Der Psilocybin-Anteil kann fast bis zu 0,8 % der Trockenmasse betragen.

Kommentar:

Kahlköpfe und Düngerlinge stehen in Verdacht berauschende Wirkungen zu haben. Es wird dringend vor Kostversuchen gewarnt. Auch die Unterscheidung von Kahlköpfen oder Düngerlingen ist oft sehr schwierig und meist nur sicher mikroskopisch möglich!

Das Sammeln von Drogenpilzen, deren Besitz und das in Verkehr bringen ist in Deutschland, Österreich und Schweiz unter Strafe verboten.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Psilocybe_atlantis

Priorität:

2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-7 von links: Caleb Brown (Caleb Brown) (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

 

 

Weiter Psilocybin-Arten die auch gern

als Drogenpilze Verwendung fanden:

 

 

CONOCYBE SILIGINEOIDES

PSILOCYBE CYANOFIBRILLOSA

PANAEOLUS ACUMINATUS

PSILOCYBE FAGICOLA

PANAEOLUS CYANESCENS         

PSILOCYBE HOOGSHAGENII

PANAEOLUS GUTTULATUS

PSILOCYBE ISAURI

PANAEOLUS SPHINCTRINUS

PSILOCYBE MEXICANA

PSILOCYBE ACUTISSIMA

PSILOCYBE MIXAEENSIS

PSILOCYBE ALLENII

PSILOCYBE PUGETENSIS

PSILOCYBE AZTECORUM

PSILOCYBE SEMILANCEATA

PSILOCYBE AZURESCENS

PSILOCYBE SEMPERVIVA

PSILOCYBE BAEOCYSTIS

PSILOCYBE STUNTZII

PSILOCYBE CAERULESCENS

PSILOCYBE TAMPANENSIS

PSILOCYBE CAERULIPES

PSILOCYBE YUNGENSIS

PSILOCYBE CORDISPORA

PSILOCYBE ZAPOTECORUM

PSILOCYBE CUBENSIS

PSILOCYBE BOHEMICA

PSILOCYBE CYANESCENS

PSILOCYBE ATLANTIS

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 11. März 2020 - 16:54:12 Uhr

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