awillbu1  Riesentrichterling                                     ESSBAR! 

CLITOCYBE MAXIMA (SYN. INFUNDIBULICYBE GEOTROPA VAR. MAXIMA)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Süßlich, pilzig, parfümiert, auch etwas nach Heu, ähnlich wie der Mönchskopf.

Geschmack:

Mild.

Hut:

4-20 (30) cm Ø, weißlich, ockerbraun, hellbraun, trocken seidig-glatt, Rand lange eingerollt, +/- etwas wellig, Mitte trichterförmig, nicht oder höchstens nur schwach gebuckelt (Gegensatz: Mönchskopf wäre mit gut fühlbarem Buckel).

Fleisch:

Weiß, Stielrand bräunlich, in der Hutmitte dickfleischig.

Stiel:

Weiß-bräunlich, schwammig-ausgestopft oder voll, biegsam, relativ kurz, faserig, fest.

Lamellen:

Weißlich, cremefarben, cremebeige, ziemlich gedrängt stehend, angewachsen und weit herablaufend, einzelne gegabelt.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (6-11 x 5-7 µm, elliptisch, glatt, inamyloid, Zystiden fehlen).

Vorkommen:

Laubwald und Nadelwald, meist gesellig in Hexenringen, Folgezersetzer, Sommer bis Herbst, in Bayern und Tschechien regional häufig, in anderen Regionen meist sehr selten, RL Schweiz (VU = verletzlich).

Gattung:

Trichterlinge, Riesentrichterlinge.

Verwechslungsgefahr:

Mönchskopf, Riesenkrempentrichterling, Weißen Gifttrichterlingen, Ockerfarbigen Trichterling, Fuchsigen Röteltrichterlinge, Dreifarbiger Krempenritterling, Weißer Krempentrichterling, Würziger Tellerling.       

Vergleich:

Der Mönchskopf hat einen kleinen Buckel. Die Weißen Gifttrichterlinge (z.B. Bleiweißer Trichterling) sind kleiner und niemals so dickfleischig = nur wenige Millimeter Fleisch in der Hutmitte beim Durchschnitt des Fruchtkörpers.

Bemerkung:

Um den Riesentrichterling mit dem Mönchskopf zu unterscheiden genügt der Fingertest. Fahre mit dem Zeigefinger in die Hutmitte. Beim Mönchskopf fühlt man deutlich eine Wölbung, dies gilt schon bei jungen Pilzen. Manche Autoren ordnen den Riesentrichterling gleichbedeutend zum Riesenkrempentrichterling (LEUCOPAXILLUS GIGANTEUS). Wir finden, es sind zwei verschiedene Arten.

Kommentar:

Er ist ein sehr guter Speisepilz und für erfahrene Sammler höchstens mit dem Mönchskopf verwechselbar, dessen Geschmack gleichwertig ist. Manche Autoren unterscheiden diese beiden Arten nicht und sehen sie als schwer unterscheidbare Varietät zueinander.

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 2.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Trichterlinge

Priorität:

1

 

 

 

 

Fotos oben 1 von links: Johannes Harnisch (Johann) (mushroomobserver.org)    Fotos oben 2-4 von links: zaca (mushroomobserver.org)

 

 

 

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Dienstag, 26. Mai 2020 - 11:56:06 Uhr

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