awillbu1  Kleinster Häubling, Winziger Häubling                            UNGENIESSBAR!              ….verdächtig!  atod1 GIFTIG!

GALERINA NANA (SYN. GALERULA VELENOVSKYI, GALERULA NANA, GALERA NANA, NAUCORIA NANA)

 

 

 

 

 

Fotos oben 1+3 und unten 2-7 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©    Fotos oben 2 und unten 1 von links: Gerhard Koller ©     

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral bis leicht mehlartig.

Geschmack:

Mild, unangenehm.

Hut:

0,5-1,8 (2,2) cm Ø, hell honigbraun, gelbbraun, Mitte meist dunkler, bräunlich, hygrophan, etwas klebrig, feucht glänzend, etwas hygrophan,. Rand stark gerieft, jung halbkugelig, mit weißem Velum, +/- leicht gebuckelt, alt +/- etwas rosaviolett verfärbend.

Fleisch:

Bräunlich, in der Stielbasis dunkelbraun, im Hut hellbraun.

Stiel:

1,5-3,5 (4) lang, 1-2 (2,5) mm Ø, braun, weißlich überfasert oder weiß genattert, geschuppt auf rotbraunen Grund, faserig, hohl.

Lamellen:

Hell honigbraun, gelbbraun, nur wenig ausgebuchtet angewachsen, +/- leicht mit Zahn herablaufend. Mit Zwischenlamellen.

Sporenpulverfarbe:

Braun (7,8-12,5 x 4,5-6,5 µm, breit mandelförmig bis eiförmig, warzig bis fein punktiert ornamentiert. Es ist eine deutliche, glatte Plage = eine nicht ornamentierte Zone knapp über dem Hilarfleck vorhanden. Keimporus fehlt oder ist extrem verengt oder undeutlich. Basidien 22-27 x 6-8 µm, keulenförmig, meist 4-sporig, seltener 2- oder 3-sporig. An den Hyphensepten sowie an den Basen der Zystiden sind Schnallen existent. Cheilozystiden 40-75 x 10-20 µm, häufig flaschenförmig spindelförmig bis subutriform. Pleurozystiden den Cheilozystiden sehr ähnlich, dickwandig und mit Kristallen bewimpert. Metulode Zystiden: Das spektakulärste Merkmal hier ist das Vorhandensein von dickwandigen, kristallschopftragenden Zystiden. Diese erinnern stark an die Zystiden von Risspilzen. Die Wände sind deutlich verdickt und der Apex ist meist mit Kristallen besetzt).

Vorkommen:

Gärten, Parks, Mischwald, Wegrändern, an grasigen, humusreichen Stellen, gedrängt rasig bis fast büschelig, Folgezersetzer, Frühling bis Spätherbst, sehr selten.

Gattung:

Häublinge.

Verwechslungsgefahr:

Saftlingshäubling, Variabler Mooshäubling, Rasen-Häubling, Gestiefelter Häubling, Gifthäubling, Gesäumter Häubling, Sumpfhäubling, Gerieftes Samthäubchen, Orangehütiger Häubling, Dunkler Lacktrichterling, Braunroter Lacktrichterling, Ziegelroter Lacktrichterling, Heimans Häubling.

Kommentar:

Aufgrund dieser auffälligen Kristallschopf-Zystiden (Metuloiden) lässt sich die Art von fast allen anderen Vertretern der Gattung Galerina trennen. Einzige Ausnahme bildet die noch seltenere, auf Holz wachsende Dickblättriger Häubling = Galerina heimansii, die sich jedoch durch zweisporige Basidien unterscheidet.

Bemerkung:

Besonders bei der Suche nach Psilocybin-Pilzen kann die Verwechslung tödlich sein! Aufgrund der Gefährlichkeit von Häublingen sollten alle ähnlichen Häublingsarten gemieden werden, sogar wenn sie oft das tödliche Alpha-Amanitin nicht enthalten würden. Oft sind sie nur mikroskopisch von den TÖDLICH GIFTIGEN - Arten unterscheidbar!

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4ublinge

Priorität:

2

 

 

 

 

Fotos oben 1-5 von links: Elsa (pinknailsgirl) (mushroomobserver.org)   Foto oben 6 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 9. Juli 2026 - 14:35:46 Uhr