image003 Kiefernzapfenrübling, Kiefernzapfen Nagelschwamm, Milder Kiefernzapfenrübling, Bitterer Kiefernzapfenrübling                ESSBAR - wenn mild! 

STROBILURUS STEPHANOCYSTIS (Milder Kiefernzapfenrübling); STROBILURUS TENACELLUS (Bitterer Kiefernzapfenrübling)

 

 

 

Fotos oben 1-3 von links: Tatiana Bulyonkova (ressaure) (mushroomobserver.org)     Bild oben 4 von links: Uwe Hückstedt ©   Fotos unten 1+2 von links: Anna Baykalova (anna_ru) (mushroomobserver.org)   Bild unten 5 von links: Peter Kresitschnig ©  

Fichtenzapfenrueblingc3

Fichtenzp3

 

 

Fotos oben 6-8 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Pilzig.

Geschmack:

Würzig-mild oder bitter und scharf.

Hut:

1-3 (3,5) cm Ø, bräunlich, gelb-rotbraun, glatt, nur feucht etwas gerieft, längsfaserig.

Fleisch:

Weiß im Hut, bräunlich im Stiel.

Stiel:

Bräunlich, gelb-rotbraun, Spitze heller.

Lamellen:

Weißlich bis hell gelblich, angeheftet, fast frei, mit Burggraben.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (6,5-10 x 3-4,5 µm, ellipsoid, tränenförmig und dünnwandig, glatt, hyalin, J-. HDS aufgebaut aus keuligen bis kugelige Zellen. Zwischen den Huthautzellen befinden sich unauffällige, flaschenförmige Pileozystiden von ca. 25-45 x 5-12 µm. Die Hyphen besitzen keine Schnallen. Hymenialzystiden: Sowohl Cheilo- als auch Pleurocystiden sind breit kopfig abgerundet, bauchig oder flaschenförmig. Die Zystidenköpfe tragen an der Spitze typischerweise ausgeprägte, kronenartige Kristallablagerungen. Der Artname stephanocystis leitet sich direkt von diesem Merkmal ab = mit bekränzten Zystiden).

Vorkommen:

Auf verrotten Kiefernzapfen, immer alleine an einem Zapfen, Folgezersetzer, Frühling, ab Februar, sporadisch im Sommer bis Herbst und dann meist vereinzeln wachsend.

Gattung:

Rüblinge, Zwergrüblinge, Nagelschwämme.

Verwechslungsgefahr:

Fichtenzapfenrübling, Stiel mehr bräunlich, nicht so gelblich!

Sowie diverse andere Rüblinge wie Mäuseschwanzrübling oder mit Helmlingen wie Kiefernzapfenhelmling, Wurzelnder Kräuterhelmling, Voreilender Helmling, Magnolienrübling.

Kommentar:

Die Unterscheidung zwischen STROBILURUS STEPHANOCYSTIS (Milder Kiefernzapfenrübling) und

STROBILURUS TENACELLUS (Bitterer Kiefernzapfenrübling) ist größtenteils nur mikroskopisch möglich. Giftig ist der Bittere Kiefernzapfenrübling nicht und für herbe (Pils)-Genießer stellt er kein Problem dar.

Beide Arten können bitterlich oder mild schmecken.

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 3.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Milder_Kiefern-Zapfenr%C3%BCbling

Priorität:

2

 

STROBILURUS TENACELLUS (Bitterer Kiefernzapfenrübling)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder oberhalb: Dieter Wächter (Thiersheim) ©

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 1. Juli 2026 - 17:22:50 Uhr

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