awillbu1  Nadelholzschwefelporling, Bergschwefelporling                     ESSBAR! 

LAETIPORUS MONTANUS (SYN. LAETIPORUS CONIFERICOLA, LAETIPORUS HURONIENSIS)

 

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         

Fotos oben: Gerhard Koller ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Aromatisch, säuerlich, pilzig, obstartig.

Geschmack:

Säuerlich, alt nach Käse.

Fruchtkörper:

5-30 (50) cm Ø, orange, hellgelb bis blassgelblich, alt weißlich ausbleichend, fächerförmig, dachziegelartig, samtig.

Fleisch:

Gelb, alt weißlich, weich, elastisch, im Alter hart, trocken, brüchig.

Stiel:

Kein Stiel, waagrecht am Stamm angewachsen.

Röhren/Poren:

Gelb, alt weißlich.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (6-8 µm, hyalin).

Vorkommen:

An Laubbäumen, in höheren Lagen (>1000 m) auch Lärche, wächst der Gemeiner Schwefelporling (LAETIPORUS SULPHUREUS), auf Nadelholz (meist Fichte, Tanne…) der sehr seltene Nadelholzschwefelporling (LAETIPORUS MONTANUS), beide Arten parasitär oder folgezersetzend, Braunfäuleauslöser, einjährig.

Gattung:

Porlinge, Weichporlinge.

Verwechslungsgefahr:

Laubholz-Schwefelporling, Kiefern Braunporling, Zimtfarbene Weichporlinge (sehr giftig), Duftender Goldporling, Leuchtender Weichporling (mit filziger Oberfläche), Riesenporling, Bergporling.

Kommentar:

Dieser Pilz ist ein sehr aggressiver Holzzerstörer. Nur jung essbar, nicht besonders gut, roh unverträglich. Mit besonderer Zubereitung kann er auch als sehr guter Speisepilz gelten = individuelles Geschmacksempfinden.

Warnung!

Wenn dieser Pilz an einem giftigen Baum wächst ist er unbedingt zu meiden, da er eventuell dessen Giftstoffe aufnimmt! Z.B. wächst er an einer Eibe (TAXUS BACCATA) so überträgt der Baum möglicherweise das Gift Taxin, welches zu schweren Vergiftungen führen kann!

Bemerkung:

Weltweit gibt es 12 verschiedene Schwefelporlingsarten:

LAETIPORUS AILAOSHANENSIS, LAETIPORUS BAUDONII, LAETIPORUS CREMEIPORUS, LAETIPORUS PERSICINUS, LAETIPORUS CONIFERICOLA, LAETIPORUS HURONIENSIS, LAETIPORUS CINCINNATUS, LAETIPORUS CARIBENSIS, LAETIPORUS MONTANUS, LAETIPORUS DISCOLOR, LAETIPORUS GILBERTSONII, LAETIPORUS MINIATUS, LAETIPORUS PORTENTOSUS, LAETIPORUS SULPHUREUS, LAETIPORUS ZONATUS LAETIPORUS VERSISPORUS.

Gifthinweise:

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 4 (mit besonderer Zubereitung 1).

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Laetiporus_montanus

Priorität:

2

 

 

 

 

Bilder oben 1-7 von links:  Marcello Maggetti (CH-8173 Neerach) ©

 

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Montag, 6. Januar 2020 - 10:44:08 Uhr

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