awillbu1  Trichterförmiger Nabelscheinhelmling, Unbekannter Scheinhelmling                      UNGENIESSBAR! 

HEMIMYCENA IGNOBILIS (SYN. HEMIMYCENA IGNOBILIS VAR. LILIPUTEANA)

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-3 und unten 1-5 von links: Matthias Reul (Marktredwitz) ©

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Mild.

Hut, Fruchtkörper:

0,5-1 (1,2) cm Ø, reinweiß,  manchmal schwach ockerlich bis gräulich, Rand gerne gelblich verfärbend. Habitus: leicht konvex, im Alter breitet er sich schalenförmig oder leicht genabelt.

Fleisch:

Weiß, sehr dünn, zäh.

Stiel:

2-10 mm lang, 1-2 (3) mm Ø dick, weiß, glatt, hyalin.  

Lamellen:

Weiß, breit, weit entfernt stehend, trichterförmig herablaufend.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (7,5-9 x 3,7-4,2 µm, schmal ellipsoid bis spindelig-zylindrisch, J-. Basidien 22-38 x 6,5-9,5 µm, viersporig, selten zweisporig, keulig geformt. Die HDS besteht aus langgestreckten, glattwandigen und auffallend dickwandigen Elementen. Die Pilzfäden besitzen Schnallen. Cheilozystiden zylindrisch, spindelig bis leicht flaschenförmig, dünnwandig und hyalin. Manchmal sind sie nur schwach differenziert. Pleurocystiden fehlen. An den Hyphensepten Schnallen vorhanden).

Vorkommen:

Parks, Wald, Gärten, auf nackter, kahler, sandiger oder moosiger Erde, auch auf vergrabenen Holzresten, Folgezersetzer, Frühling bis zum Spätherbst, extrem selten, RL D - Deutschland.

Gattung:

Helmlinge, Scheinhelmlinge.

Verwechslungsgefahr:

Jungfern-Ellerling, Genabelter Scheinhelmling, Ölzystiden-Helmling, Weißer Adernabeling, Rasenscheinhelmling, Krauser-Scheinhelmling, Weitblättriger Scheinhelmling, Tautropfen-Scheinhelmling.

Vergleich:

Der Vergleich mit anderen Scheinhelmlings-Arten ist oft schwierig und bedarf oft der Mikroskopie!

Hier die makroskopische Kurzfassung einiger Scheinhelmlinge:

… der Falsche Nadel-Scheinhelmling wächst auf Fichtennadeln, Zapfen.

… der Feinhaarige Scheinhelmling wächst auf Holz, behaart, Hutmitte alt genabelt und gerieft.

… der Genabelte Scheinhelmling wächst auf Holzresten, Hut abgeflacht und oft genabelt.        

… der Gipsweiße Helmling hat sehr dicht stehende Lamellen, ist mehr gelblich und wächst gern in Parks unter Sträuchern.

… der Krause Scheinhelmling wächst auf Laubholz und hat eine feinfilzige Haut.

… der Milchweiße Scheinhelmling wächst auf Nadelstreu und hat deutlich entfernt stehende Lamellen.

… der Nadel-Scheinhelmling hat stark bogige Lamellen und wächst auf Fichtenstreu.

… der Rasenscheinhelmling wächst im Rasen ohne besonders sichtbaren Untergrund.

… der Schmächtige Scheinhelmling wächst auf Stängeln, Laub, Holz und hat gebogene Lamellen.

… der Stängelscheinhelmling wächst auf Laub, Stängeln, seine Mitte ist stark vertieft-trichterförmig genabelt, Lamellen sind aderig.

… der Tautropfen-Scheinhelmling wächst auf Holz, ist winzig und hat einen filzigen Hutrand.

… der Weitblättrige Scheinhelmling hat weit entfernt stehende Lamellen, flaumig behaarten Hut und Stiel sowie breite Sporen.

Wiki-Link:

https://en.wikipedia.org/wiki/Hemimycena

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 8. Juli 2026 - 19:22:23 Uhr

 

 

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